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DIN EN 1090 EXC2/EXC3 — Behälterbau: Lagertanks, Trichter, Schüttgutbehälter nach Maß

Behälterbau aus Polen

Lagertanks, Trichter, Schüttgutbehälter, Kanäle und Blechkonstruktionen nach Maß — projektiert und gefertigt von unserem Netzwerk polnischer Fachbetriebe. DIN EN 1090 EXC2/EXC3, geschweißt nach EN ISO 3834, Wanddickenauslegung nach statischer Berechnung, Oberflächenschutz auf die Einsatzumgebung abgestimmt. 30–40 % günstiger als deutsche Anbieter — Angebot in 48h.

DIN EN 1090 EXC2/EXC3 zertifizierte Fertigung
Wanddickenauslegung nach statischer Berechnung
Oberflächenschutz C2–C5 nach ISO 12944
Kostenloses Angebot in 48h
Behälterbau aus Polen — Lagertank- und Trichterkonstruktion, DIN EN 1090 EXC2/EXC3
100+
Hersteller
15+
Jahre Erfahrung
48h
Zum Angebot
EXC3 / EXC4 Zertifikate

Spezialisierung auf anspruchsvolle Projekte

15+ Jahre am Markt

Erfahrung in ganz Europa

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Geprüftes Partnernetzwerk

0 € für den Kunden

Provision nur vom Hersteller

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Worauf es beim Behälterbau ankommt

Ein Behälter ist kein einfaches Blechgehäuse — Statik, Werkstoffwahl und Korrosionsschutz entscheiden über Lebensdauer und Betriebssicherheit.

Wanddickenauslegung — keine Faustregel, sondern Berechnung

Die Wanddicke eines Behälters ergibt sich aus hydrostatischem Druck (bei Flüssigkeiten), Schüttgutlast (bei Feststoffen), Eigengewicht, Wind- und Schneelasten sowie einem Korrosionszuschlag für die geplante Nutzungsdauer. Für drucklose Lagertanks wird häufig nach DIN EN 14015 oder vergleichbaren Bemessungsgrundlagen gerechnet, für Silos nach DIN EN 1991-4. Wir lassen die Auslegung durch Statiker unserer Fertigungsbetriebe rechnen — nicht schätzen.

Trichter- und Auslaufgeometrie für Schüttgüter

Der Trichterwinkel entscheidet, ob ein Schüttgut im Massenfluss (gleichmäßig, ohne Toträume) oder im Kernfluss (mit Ablagerungen und Brückenbildung) austritt. Grundlage sind die Schüttguteigenschaften: Wandreibungswinkel, innerer Reibungswinkel, Fließfähigkeit, Feuchte. Ein zu flacher Trichter führt zu Verstopfungen, ein zu steiler erhöht unnötig die Bauhöhe. Wir fragen die Schüttguteigenschaften gezielt ab, bevor wir die Geometrie festlegen.

Oberflächenschutz — welche Korrosionsschutzklasse?

Ein Behälter im Freien an der Küste braucht einen anderen Schutz als einer in einer trockenen Halle. Die Korrosivitätskategorien C2–C5 nach ISO 12944 beschreiben die Umgebungsbedingungen und bestimmen Beschichtungsaufbau und Schichtdicke. Falsche Einstufung bedeutet entweder unnötige Kosten durch Überdimensionierung oder vorzeitigen Korrosionsschaden. Wir stimmen die Korrosionsschutzklasse mit Ihnen anhand des Aufstellungsorts ab.

Abgrenzung: kein Druckbehälter, keine Lebensmittelzulassung ab Werk

Behälterbau in diesem Umfang bedeutet drucklose oder niederdruckbeaufschlagte Lagerung, Prozessbehälter, Trichter, Schüttgutbehälter und Blechkonstruktionen nach Maß — keine Druckbehälter nach Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU (dafür unsere Seite Stahltanks) und keine standardmäßige Lebensmittelzulassung. Sonderanforderungen wie Lebensmittelkontakt, Pharma-Vorgaben oder Druckbeaufschlagung werden projektbezogen mit dem jeweiligen Hersteller geklärt — wir versprechen hier nichts, was wir nicht halten können.

Ihr Behälter in 5 Schritten

Von der Spezifikation bis zur geprüften Konstruktion mit vollständiger Dokumentation.

1

Spezifikation einreichen

Medium oder Schüttgut, Volumen, Aufstellungsort (innen/außen), Umgebungsbedingungen, gewünschte oder offene Wanddickenauslegung, Anschlüsse und Sonderausrüstung. Je genauer die Angaben, desto präziser das Angebot.

2

Statische Auslegung

Unsere Fertigungsbetriebe berechnen Wanddicke, Versteifungen und gegebenenfalls Trichtergeometrie anhand der gelieferten Lasten und Schüttguteigenschaften. Bei offenen Fragen zu Werkstoff oder Korrosionsschutzklasse beraten wir Sie.

3

Herstellerauswahl

Aus unserem Netzwerk wählen wir den Betrieb mit passender Kapazität, EXC-Zertifizierung und Erfahrung mit dem jeweiligen Behältertyp — Lagertank, Trichter, Silo oder Blechkonstruktion.

4

Fertigung mit Qualitätssicherung

Zuschnitt, Umformung, Schweißen nach EN ISO 3834, Maßkontrolle, Korrosionsschutz nach vereinbarter Klasse. Bei Bedarf NDT-Prüfung der tragenden Nähte und Dichtheitsprüfung.

5

Lieferung mit Dokumentation

Transport DDP zur Baustelle oder ab Werk nach Vereinbarung. Übergabe mit Materialprüfprotokollen, Schweißnachweisen, Konformitätsunterlagen nach DIN EN 1090 und bei Bedarf Montageunterstützung vor Ort.

Behälterbau — Leistungsbereich

Von drucklosen Lagertanks bis zu Schüttgutbehältern und individuellen Blechkonstruktionen.

Ausgewählte Behälterbau-Projekte

Behälterbau für Industrie, Landwirtschaft und Logistik — nach Maß gefertigt und geliefert.

Behälterbau aus Polen — Lagertankbatterie für Schüttgutlager

Lagertankbatterie für Schüttgutlager

6 drucklose Lagertanks aus S235 für ein Schüttgutlager, Wanddicke nach DIN EN 14015 ausgelegt, Korrosionsschutz C4 nach ISO 12944. Lieferzeit 8 Wochen.

6 × 40 m³ Niedersachsen
Behälterbau aus Polen — Trichterkonstruktion für Silobefüllung

Trichterkonstruktion für Silobefüllung

Trichterkonstruktion aus S355 mit Hardox-Auskleidung für abrasives Schüttgut, Massenfluss-Geometrie nach Schüttguttest ausgelegt. Ausführungsklasse EXC2, 100 % Sichtprüfung der Nähte.

18 t Sachsen-Anhalt
Behälterbau aus Polen — Blechkonstruktion — Kanalsystem für Materialtransport

Blechkonstruktion — Kanalsystem für Materialtransport

Individuelles Kanalsystem für den Materialtransport zwischen zwei Produktionslinien, S235, in Übergabebereichen verschleißfest ausgekleidet. Fertigung nach Werkszeichnung.

9 t Nordrhein-Westfalen

Behälterbau aus Polen — Lagertanks, Trichter und Blechkonstruktionen nach Maß

Behälterbau — Lagertank- und Trichterfertigung, DIN EN 1090 EXC2/EXC3
Behälterbau nach Maß — Wanddickenauslegung, Schweißen nach EN ISO 3834, Korrosionsschutz nach ISO 12944

Der Begriff Behälterbau deckt ein breiteres Feld ab als ein einzelnes Produkt: Lagertanks, Trichter, Schüttgutbehälter, Kanäle und individuelle Blechkonstruktionen — alle drucklos oder niederdruckbeaufschlagt, alle nach Zeichnung oder Spezifikation gefertigt. Deutsche Betriebe mit freien Kapazitäten für solche Sonderanfertigungen sind oft ausgebucht oder auf Serienprodukte spezialisiert. Unser Netzwerk polnischer Fachbetriebe fertigt Behälter nach Maß — mit DIN EN 1090 EXC2/EXC3-Zertifizierung, Schweißen nach EN ISO 3834 und 30–40 % niedrigeren Preisen als vergleichbare deutsche Anbieter.

Was gehört zum Behälterbau — und was nicht?

Damit Sie von Anfang an wissen, woran Sie sind: Behälterbau in unserem Leistungsumfang bedeutet Konstruktionen für drucklose oder niederdruckbeaufschlagte Lagerung, Prozesse und Materialtransport.

  • Lagertanks (drucklos): für Wasser, Prozessflüssigkeiten, drucklose Medien — einwandig oder doppelwandig.
  • Trichter und Auslauftrichter: für Silos, Bunker, Bandübergaben — nach Massenfluss- oder Kernflussprinzip.
  • Schüttgutbehälter und Silos: für Körner, Granulate, Pulver, Späne.
  • Kanäle und Rutschen: für den Materialtransport zwischen Prozessstufen.
  • Blechkonstruktionen nach Maß: Gehäuse, Verkleidungen, Sonderbauteile aus Stahlblech.

Nicht Teil dieses Leistungsumfangs: Druckbehälter nach Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU (PED) mit Betriebsdruck über 0,5 bar — dafür verweisen wir auf unsere Seite Stahltanks, wo Drucktanks mit PED-Zertifizierung, TÜV-Abnahme und ATEX-Konformität behandelt werden. Ebenso keine standardmäßige Lebensmittel- oder Pharma-Zulassung (FDA, GMP, DVGW). Sollte Ihr Projekt solche Anforderungen haben, klären wir das projektbezogen mit dem passenden Hersteller aus unserem Netzwerk — wir sagen lieber vorab, was nicht Standard ist, als nachträglich zu enttäuschen.

Wanddickenauslegung — statische Grundlagen

Die Wanddicke eines Behälters ist keine Erfahrungssache, sondern das Ergebnis einer Berechnung. Relevante Lastfälle:

  • Hydrostatischer Druck bei Flüssigkeitsbehältern — steigt linear mit der Füllhöhe, maßgeblich am Behälterboden.
  • Schüttgutlast bei Feststoffbehältern — horizontaler und vertikaler Druck nach Silo-Norm, in Deutschland häufig nach DIN EN 1991-4, abhängig von Schüttgewicht und Wandreibung.
  • Wind- und Schneelasten bei außenstehenden Behältern — insbesondere bei schlanken, hohen Konstruktionen relevant für die Knicksicherheit.
  • Korrosionszuschlag — zusätzliche Wanddicke, die über die geplante Nutzungsdauer "aufgezehrt" werden darf, ohne die Tragfähigkeit zu gefährden.

Für drucklose Lagertanks orientieren sich unsere Hersteller an anerkannten Bemessungsgrundlagen wie DIN EN 14015 (oberirdische, zylindrische Flachbodentanks aus Stahl), für Silos an DIN EN 1991-4. Am Ende steht ein Prüfprotokoll mit der berechneten Wanddicke je Behälterzone — nicht eine pauschale Dicke auf Verdacht.

Trichtergeometrie — Massenfluss oder Kernfluss?

Bei Trichtern und Schüttgutbehältern entscheidet der Trichterwinkel über die Fließeigenschaften des Schüttguts:

  • Massenfluss: Das gesamte Schüttgut bewegt sich gleichmäßig, es entstehen keine Toträume oder Ablagerungen. Erfordert einen steileren Trichterwinkel und mehr Bauhöhe, sichert aber einen zuverlässigen Austrag — wichtig bei Schüttgütern mit Verklumpungsneigung.
  • Kernfluss: Nur ein zentraler Kern bewegt sich, Randbereiche bleiben als Totzonen stehen. Flacherer Trichterwinkel, weniger Bauhöhe, aber Risiko von Brückenbildung, Ratholing (Kaminbildung) und inhomogener Entnahme bei kohäsiven Schüttgütern.

Die Wahl hängt von den Schüttguteigenschaften ab: Wandreibungswinkel zwischen Material und Behälterwand, innerer Reibungswinkel, Kohäsion und Feuchtegehalt. Bei kritischen oder unbekannten Schüttgütern empfehlen wir vor der Auslegung eine Schüttgutuntersuchung — Zeit, die sich durch einen störungsfreien Betrieb auszahlt. Auf Wunsch liefern wir Trichter mit verschleißfester Auskleidung, zum Beispiel aus Hardox-Stahl, für abrasive Materialien wie Sand, Kies oder Erz.

Werkstoffe im Behälterbau

WerkstoffTypische AnwendungBesonderheit
S235JREinfache Lagerbehälter, Kanäle, RutschenWirtschaftlich, gut schweißbar
S355J2Silos, Trichter, tragende BlechkonstruktionenHöhere Festigkeit, schlankere Bauteile
Verzinkter StahlAußenaufstellung, moderate KorrosivitätWerkseitiger Korrosionsschutz
Edelstahl 1.4301 / 1.4404Prozessbehälter mit erhöhten Hygiene- oder KorrosionsanforderungenRückfrage bei Lebensmittel- oder Pharmakontext nötig
Verschleißstahl (z. B. Hardox)Trichterauskleidung für abrasive SchüttgüterDeutlich längere Standzeit

Oberflächenschutz nach ISO 12944

Die Korrosivitätskategorien nach ISO 12944-2 beschreiben die Umgebungsbedingungen, denen ein Behälter ausgesetzt ist, und bestimmen den erforderlichen Beschichtungsaufbau:

KategorieUmgebungBeispiel
C2Gering — trockene InnenräumeBeheizte Lagerhalle
C3Mäßig — Produktionsbereiche mit FeuchteUnbeheizte Halle, Stadtklima
C4Stark — Industrieatmosphäre oder KüstennäheAußenaufstellung, Industriegebiet
C5Sehr stark — Industrie oder MeeresklimaChemieanlage, unmittelbare Küstenlage

Typische Beschichtungssysteme reichen von einer einfachen Grundierung für C2 über Zink-Epoxid-Systeme für C3/C4 bis zu Duplex-Systemen aus Feuerverzinkung und zusätzlicher Beschichtung für C4/C5 mit der höchsten Beständigkeit. Wir stimmen die Kategorie anhand Ihres Aufstellungsorts mit Ihnen ab — Überdimensionierung kostet unnötig, Unterdimensionierung führt zu vorzeitigem Korrosionsschaden.

Fertigungsprozess im Überblick

Der Ablauf vom Auftrag bis zur Lieferung folgt in unserem Netzwerk einem festen Schema: Zuschnitt der Bleche per CNC-Plasma- oder Laserschneiden nach den Fertigungszeichnungen, anschließend Umformung — Walzen für zylindrische Mantelteile, Kanten für Böden und Verstärkungen. Die Schweißnähte werden je nach Bauteilgröße automatisiert, etwa Unterpulver- oder MAG-Schweißen für lange Längsnähte, oder manuell ausgeführt. Nach dem Schweißen folgt die Maßkontrolle, bei tragenden Konstruktionen ergänzt durch Sichtprüfung und, je nach vereinbarter EXC-Klasse, Ultraschall- oder Magnetpulverprüfung der kritischen Nähte. Vor dem Korrosionsschutz wird die Oberfläche gestrahlt — Reinheitsgrad Sa 2½ nach ISO 8501-1 ist bei den meisten Beschichtungssystemen Standard —, anschließend wird der vereinbarte Beschichtungsaufbau appliziert und die Schichtdicke gemessen. Bei drucklosen Behältern mit Dichtheitsanforderung schließt eine Dichtheitsprüfung, meist mit Druckluft oder Wasser, den Fertigungsprozess ab.

Transport und Montage

Kleinere Behälter bis etwa 3 m Durchmesser lassen sich meist als Ganzes per Sattelzug transportieren. Größere Lagertanks, Silos oder Trichter erfordern Schwertransport mit entsprechender Genehmigung oder werden in Segmenten angeliefert und vor Ort zusammengeschweißt beziehungsweise verschraubt. Wir planen die Logistik so, dass Transportbreite und -höhe innerhalb der genehmigungsfreien oder mit Standardgenehmigung erreichbaren Grenzen bleiben, wo immer die Bauteilgröße das zulässt — das spart Zeit und Kosten gegenüber Sondertransporten. Die Montage auf dem vorbereiteten Fundament übernehmen wir auf Wunsch mit eigenem Kranpersonal, inklusive abschließender Ausrichtung und, falls erforderlich, Verankerung.

Dokumentation und Lieferumfang

Zum Lieferumfang gehören grundsätzlich: Fertigungszeichnungen, Materialprüfprotokolle — Werkszeugnis 3.1 nach DIN EN 10204, auf Anfrage 3.2 —, Schweißnachweise nach EN ISO 3834, bei tragenden Konstruktionen die Leistungserklärung (DoP) und CE-Kennzeichnung nach DIN EN 1090, sowie ein Prüfprotokoll für den Korrosionsschutzaufbau mit gemessenen Schichtdicken. Bei Bedarf ergänzen wir NDT-Protokolle für geprüfte Nähte und ein Dichtheitsprüfprotokoll. Alle Unterlagen erhalten Sie auf Deutsch, sodass Sie diese direkt für Ihre eigene Dokumentation, Abnahme oder Behördenmeldung verwenden können.

Typische Baugrößen im Behälterbau

Die Bandbreite reicht von kleinen Lagerbehältern mit wenigen Kubikmetern Volumen bis zu Silos und Großtanks im dreistelligen Kubikmeterbereich. Kleine Prozess- und Lagerbehälter (1–20 m³) fertigen wir häufig als kompakte, transportfertige Einheiten, die sich ohne Sondertransport anliefern lassen. Mittlere Größen (20–150 m³) — typisch für Schüttgutsilos oder Lagertanks in landwirtschaftlichen und industriellen Anlagen — werden je nach Durchmesser entweder komplett oder in zwei bis drei Segmenten geliefert. Große Behälter über 150 m³ oder mit Durchmessern über 6 m planen wir grundsätzlich mit Segmentfertigung und Vor-Ort-Schweißung, inklusive der dafür notwendigen NDT-Kontrolle auf der Baustelle. Nennen Sie uns die gewünschte Kapazität und den verfügbaren Platz vor Ort — wir schlagen die wirtschaftlichste Bauform vor, einschließlich der Frage, ob Werksfertigung oder Vor-Ort-Montage sinnvoller ist.

Zusammenarbeit mit Planungsbüros und Anlagenbauern

Anfragen für Behälterbau erreichen uns häufig über Planungsbüros, Anlagenbauer oder Einkaufsabteilungen, die den Behälter als Teilgewerk eines größeren Projekts vergeben. Wir prüfen die übergebenen Zeichnungen und Spezifikationen vor Fertigungsbeginn, weisen auf offene Punkte hin — etwa fehlende Angaben zu Schüttguteigenschaften oder Aufstellungsort — und stimmen Änderungen während der Fertigung transparent mit Ihnen ab. Bei Projekten mit mehreren Behältern und gestaffelter Lieferung richten wir die Fertigungsreihenfolge nach Ihrem Bauzeitenplan aus, sodass die Montage vor Ort ohne Wartezeiten erfolgen kann.

Preise für Behälterbau 2026

BehältertypAusführungPreis pro Tonne netto
Einfache Lagertanks (drucklos)S235, EXC1/2900–1.400 €/t
Trichter und AuslauftrichterS355, EXC21.200–1.900 €/t
Schüttgutbehälter und SilosS355, EXC2/31.100–1.800 €/t
Blechkonstruktionen nach MaßS235/S355, EXC21.000–1.700 €/t
Ausführung mit Edelstahl oder Sonderauskleidung1.4301/1.4404, Hardox2.200–4.000 €/t

Die genannten Preise gelten für Standardausführungen ohne Druckbeaufschlagung. Sonderanforderungen wie Druckbehälter, Lebensmittelzulassung oder ATEX verändern Werkstoffwahl, Prüfaufwand und Preis — wir klären das im Angebotsprozess gemeinsam mit Ihnen.

Worauf Sie sich verlassen können

Ihre Sicherheit und Ihr Vertrauen sind unsere Verantwortung.

Komplettservice-Garantie

Wir kümmern uns um das gesamte Projekt – Sie müssen sich nie fragen "wer montiert die Konstruktion". Vom Angebot über Produktion und Transport bis zur Montage und Endabnahme.

Termingarantie

Wir überwachen jeden Schritt (Produktion → Transport → Montage) und greifen ein, wenn der Zeitplan gefährdet ist. Ihr Projekt wird planmäßig umgesetzt.

Garantie geprüfter Partner

Jeder Hersteller ist geprüft – 15+ Jahre Branchenerfahrung. Wir kennen die Historie jedes unserer 100+ Partner. Wir eliminieren das Risiko der falschen Wahl.

Häufig gestellte Fragen zum Behälterbau

Antworten auf technische Fragen zu Auslegung, Werkstoffen und Abgrenzung des Leistungsumfangs.

Einfache Lagertanks aus S235 kosten 900–1.400 €/t, Trichter und Auslauftrichter 1.200–1.900 €/t, Schüttgutbehälter und Silos 1.100–1.800 €/t. Blechkonstruktionen nach Maß liegen bei 1.000–1.700 €/t. Ausführungen mit Edelstahl oder Verschleißauskleidung, zum Beispiel Hardox, kosten 2.200–4.000 €/t. Die genannten Preise gelten für drucklose Standardausführungen ohne Sonderzulassung — für Druckbehälter oder ATEX-Anforderungen erstellen wir ein separates Angebot.

Unsere Seite Stahltanks behandelt speziell Drucktanks nach PED 2014/68/EU, Prozesstanks für Pharma und Lebensmittel sowie ATEX-Tanks — Produkte mit klar definierten Zulassungsanforderungen. Behälterbau ist breiter gefasst: drucklose Lagertanks, Trichter, Schüttgutbehälter, Kanäle und individuelle Blechkonstruktionen nach Zeichnung. Wenn Ihr Projekt eine Druckbeaufschlagung, ATEX-Zone oder Lebensmittelzulassung erfordert, ordnen wir es der Stahltanks-Seite zu; für drucklose Sonderanfertigungen sind Sie hier richtig.

Druckbehälter mit Betriebsdruck über 0,5 bar fallen unter die Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU (PED) und erfordern eine eigene Zulassungskette mit Konformitätsbewertung und gegebenenfalls TÜV-Abnahme. Das ist nicht der Standardumfang dieser Seite — dafür verweisen wir auf unsere Seite Stahltanks. Falls Ihr Projekt eine Druckbeaufschlagung beinhaltet, sagen Sie uns das frühzeitig — wir klären dann projektbezogen mit dem passenden Hersteller, ob und wie das umsetzbar ist.

Nicht als Standardleistung. Lebensmittelkontakt-Zulassungen, etwa für Trinkwasser oder Lebensmittelverarbeitung, erfordern spezifische Werkstoffe, Oberflächengüten und Dokumentation, die nicht jeder Hersteller in unserem Netzwerk standardmäßig abdeckt. Wenn Ihr Projekt eine solche Zulassung benötigt, teilen Sie uns das mit der Anfrage mit — wir klären dann projektbezogen, welcher Hersteller die Anforderung erfüllen kann, statt es pauschal zu versprechen.

Grundlage sind die einwirkenden Lasten: hydrostatischer Druck bei Flüssigkeiten, Schüttgutlast bei Feststoffen nach DIN EN 1991-4 für Silos, Wind- und Schneelasten bei Außenaufstellung, plus ein Korrosionszuschlag für die geplante Nutzungsdauer. Für drucklose Lagertanks orientieren wir uns an Bemessungsgrundlagen wie DIN EN 14015. Das Ergebnis ist ein Prüfprotokoll mit der berechneten Wanddicke je Behälterzone, nicht eine geschätzte Pauschaldicke.

Beim Massenfluss bewegt sich das gesamte Schüttgut gleichmäßig, ohne Toträume — der Trichterwinkel ist steiler und die Bauhöhe größer, dafür ist der Austrag zuverlässig. Beim Kernfluss bewegt sich nur ein zentraler Kern, Randbereiche bleiben liegen — flacherer Winkel, weniger Bauhöhe, aber Risiko von Brückenbildung und Ratholing bei kohäsiven Materialien. Die richtige Wahl hängt von Wandreibungswinkel, innerem Reibungswinkel und Feuchte des Schüttguts ab.

Das richtet sich nach dem Aufstellungsort: C2 für trockene Innenräume, C3 für unbeheizte Hallen oder Stadtklima, C4 für Außenaufstellung in Industrieumgebung, C5 für Chemieanlagen oder unmittelbare Küstenlage. Eine zu niedrige Kategorie führt zu vorzeitigem Korrosionsschaden, eine zu hohe kostet unnötig. Nennen Sie uns den Aufstellungsort und die Umgebungsbedingungen — wir schlagen die passende Kategorie und den Beschichtungsaufbau vor.

Standard sind S235JR für einfache Behälter und S355J2 für tragende oder größere Konstruktionen. Bei Außenaufstellung mit moderater Korrosivität kommt verzinkter Stahl infrage. Für erhöhte Hygiene- oder Korrosionsanforderungen setzen wir Edelstahl 1.4301 oder 1.4404 ein — hier sprechen wir vorab die genauen Anforderungen ab. Für Trichter mit abrasiven Schüttgütern bieten wir verschleißfeste Auskleidungen, zum Beispiel aus Hardox-Stahl.

Nach Auftragsbestätigung: statische Auslegung und Werkstattzeichnungen 1–2 Wochen, Fertigung 4–10 Wochen je nach Größe, Werkstoff und Komplexität, Transport 2–5 Tage. Kleinere Standardbehälter sind oft in 4–6 Wochen lieferbar, größere Sonderanfertigungen mit Edelstahl oder Sonderauskleidung benötigen 8–12 Wochen. Wir nennen Ihnen nach der technischen Klärung einen verbindlichen Liefertermin und halten Sie während der Fertigung über den Projektstand auf dem Laufenden.

Ja, auf Wunsch. Kleinere Behälter liefern wir transportfertig zur Aufstellung durch Ihr Personal oder einen lokalen Dienstleister. Größere Behälter und Silos montieren wir mit eigenem Kranpersonal auf dem vorbereiteten Fundament, inklusive abschließender Dichtheits- oder Funktionsprüfung vor Ort. Die Montageoption besprechen wir gemeinsam mit dem Transport im Angebot, inklusive Zeitplan und Ansprechpartner vor Ort.

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