Ein Solarcarport ist zuerst eine Stahlkonstruktion: Sie muss Wind- und Schneelasten der PV-Module dauerhaft und sicher abtragen — von der einzelnen Doppelstellfläche bis zum Flottenparkplatz mit hunderten Stellplätzen. Wir liefern die statisch geprüfte, feuerverzinkte Unterkonstruktion nach DIN EN 1090 EXC2/EXC3 aus unserem Netzwerk von über 100 polnischen Herstellern — inklusive Kabelkanälen und Entwässerung, koordiniert mit dem PV-Fachbetrieb Ihrer Wahl. 30–40 % günstiger als vergleichbare deutsche Angebote.

Spezialisierung auf anspruchsvolle Projekte
Erfahrung in ganz Europa
Geprüftes Partnernetzwerk
Provision nur vom Hersteller
PV-Module sind nur so sicher wie die Stahlkonstruktion, auf der sie über Jahrzehnte Wind und Schnee tragen.
Solarcarport-Dächer bieten dem Wind eine große, weitgehend geschlossene Angriffsfläche, was zu deutlich höheren Windsoglasten führt als bei einem klassischen Blechdach. Die Auslegung erfolgt nach DIN EN 1991-1-4, abgestimmt auf die lokale Windzone und die Gebäudehöhe. Unterdimensionierte Unterkonstruktionen sind eine der häufigsten Ursachen für Schäden an Solarcarports — die Stahlstatik muss die tatsächliche PV-Belegung von Anfang an berücksichtigen, nicht nachträglich angepasst werden.
Solarcarport-Dächer haben aus Ertragsgründen meist eine flache bis leicht geneigte Ausrichtung — das bedeutet volle Schneelast nach DIN EN 1991-1-3 ohne Entlastung durch Abrutschen, wie sie bei Steildächern angenommen werden kann. Regionale Schneelastzonen und Höhenlage bestimmen die Bemessungslast maßgeblich mit; bei Standorten in schneereichen Regionen ist eine konservative Auslegung der Sparrenabstände und Stützenraster entscheidend.
Wir liefern die Stahlunterkonstruktion — Statik, Stützen, Dachträger, Kabelkanäle, Fundamentanschlüsse. Die Installation der PV-Module, Wechselrichter und Elektroanschlüsse führt ein zugelassener Fachbetrieb Ihrer Wahl oder ein Partnerunternehmen aus, mit dem wir die Schnittstellen (Kabelkanalführung, Lastannahmen für Modulgewicht, Montagepunkte) technisch abstimmen. Diese Trennung schafft klare Verantwortlichkeiten und vermeidet Gewährleistungslücken zwischen Gewerken.
Solarcarports müssen die reale Fahrzeugflotte abbilden: Standard-PKW-Stellplätze benötigen andere Stützenraster und Durchfahrtshöhen als Bereiche für Transporter und Lieferfahrzeuge. Zu niedrige Durchfahrtshöhen oder ungünstig platzierte Stützen sind ein häufiger Planungsfehler bei Parkplatzüberdachungen — wir dimensionieren die Stützenraster anhand Ihrer tatsächlichen Fuhrpark- und Kundenparkplatznutzung.
Von der Flächenanalyse bis zur übergabefertigen Stahlunterkonstruktion.
Aufmaß der Parkfläche, Anzahl der Stellplätze, Fahrzeugmix (PKW, Transporter, Flotte), gewünschte Durchfahrtshöhen, vorhandene Leitungstrassen und Anschlusspunkte für die Elektroinstallation. Grundlage für Stützenraster und erste Kostenschätzung.
Auslegung der Stahlunterkonstruktion für Wind- (DIN EN 1991-1-4) und Schneelast (DIN EN 1991-1-3) nach lokaler Zone, Berücksichtigung der geplanten PV-Modulbelegung und -gewichte, Fundamentbemessung je nach Baugrund. Statischer Nachweis als Grundlage für die Bauanzeige oder Baugenehmigung.
Aus unserem Netzwerk polnischer Hersteller wählen wir den Betrieb mit passender EXC-Zertifizierung, CNC-Kapazität für Serienstützen und Erfahrung mit Solarcarport-Projekten. Fertigung von Stützen, Dachträgern und Kabelkanälen, Feuerverzinkung nach DIN EN ISO 1461.
Anlieferung DDP zur Baustelle, Montage der Stützen auf vorbereiteten Fundamenten, Aufbau der Dachträger-Unterkonstruktion, Verlegung der Kabelkanäle für die spätere Elektroinstallation. Abstimmung des Zeitplans mit Ihrem PV-Fachbetrieb für die anschließende Modulmontage.
Übergabe der Stahlkonstruktion mit Leistungserklärung (DoP), CE-Kennzeichnung nach DIN EN 1090, statischem Nachweis und Montageprotokoll. Übergabe der Kabelkanal- und Montagepunktdokumentation an Ihren PV-Fachbetrieb für einen reibungslosen Anschluss.
Von der Doppelstellfläche bis zum Flottenparkplatz mit hunderten Stellplätzen.
Statisch geprüfte Stützen und Dachträger, ausgelegt nach Eurocode für Wind-, Schnee- und Modullast. Kompatibel mit gängigen Modulformaten und Montagesystemen der wichtigsten Hersteller.
Mehr erfahrenSerienfertigung identischer Stützenmodule für Firmenparkplätze und Kundenparkplätze im Einzelhandel — reduziert Stückkosten und Montagezeit deutlich gegenüber Einzelanfertigung, wichtig bei Objekten mit gesetzlicher PV-Pflicht.
Mehr erfahrenGroßflächige Solarcarport-Anlagen für Park-and-Ride-Flächen, kommunale Parkplätze und Flottenstandorte von Logistikunternehmen. Modulare Stützenraster erlauben flexible Erweiterung in weiteren Bauabschnitten.
Mehr erfahrenIntegrierte Kabelkanäle in der Stützen- und Dachträgerkonstruktion für eine saubere, geschützte Leitungsführung von den Modulen zum Wechselrichter — abgestimmt mit Ihrem Elektro- bzw. PV-Fachbetrieb.
Mehr erfahrenDachentwässerung mit Gefälle und Rinnensystem zur kontrollierten Ableitung von Regen- und Schmelzwasser abseits der Stellplätze. Punkt- oder Streifenfundamente je nach Baugrund und Stützenraster.
Mehr erfahrenStandsicherheitsnachweis nach Eurocode, Konstruktionszeichnungen und Fundamentpläne als technische Unterlage für Bauanzeige oder Baugenehmigung — erstellt von unseren Partnerherstellern nach lokaler Wind- und Schneelastzone.
Mehr erfahrenStahlunterkonstruktionen für Firmenparkplätze, Kommunen und Investoren.
Stahlunterkonstruktion EXC2 für Mitarbeiterparkplatz, feuerverzinkt, integrierte Kabelkanäle, Übergabe an PV-Fachbetrieb für Modulmontage.
Großflächige Stahlunterkonstruktion für Fuhrpark mit Transportern, Durchfahrtshöhe 2,8 m, Eurocode-Statik für erhöhte Windsoglast.
Kommunale Park-and-Ride-Fläche mit modularem Stützenraster, ausgelegt für spätere Erweiterung um einen zweiten Bauabschnitt.

Ein Solarcarport verbindet zwei Funktionen in einer Konstruktion: Er überdacht Stellplätze und trägt gleichzeitig eine Photovoltaikanlage. Diese Doppelfunktion stellt höhere Anforderungen an die Stahlunterkonstruktion als ein einfacher Carport oder eine Standard-Parkplatzüberdachung, weil sie zusätzliche Lasten (Modulgewicht, größere Windangriffsfläche) über Jahrzehnte sicher abtragen muss. Als Broker mit einem Netzwerk von über 100 polnischen Herstellern liefern wir die statisch geprüfte Stahlkonstruktion — von der Doppelstellfläche für ein kleines Unternehmen bis zum Flottenparkplatz mit mehreren hundert Stellplätzen für Logistiker, Kommunen und Investoren.
Die Nachfrage nach Solarcarports wächst branchenübergreifend, aus unterschiedlichen Motiven:
Wir sind auf die Stahlunterkonstruktion spezialisiert — Statik, Stützen, Dachträger, Kabelkanäle, Fundamentanschlüsse, Entwässerung. Die Installation der PV-Module, Verkabelung, Wechselrichter und der Netzanschluss erfolgt durch einen zugelassenen Elektro- bzw. PV-Fachbetrieb Ihrer Wahl oder durch einen unserer Partnerbetriebe, mit dem wir bei Bedarf koordinieren. Diese Trennung ist bewusst: Stahlbau nach DIN EN 1090 und Elektroinstallation nach VDE-Normen sind unterschiedliche Gewerke mit eigenen Zulassungen, eigener Haftung und eigener Gewährleistung. Wir stimmen mit Ihrem Fachbetrieb frühzeitig die technischen Schnittstellen ab — Montagepunkte für die Modulunterkonstruktion, zulässige Lasten, Kabelkanalführung und -querschnitte — damit die Modulmontage nach Übergabe der Stahlkonstruktion reibungslos anschließen kann.
Die statische Auslegung von Solarcarports unterscheidet sich in zwei zentralen Punkten von klassischen Parkplatzüberdachungen:
Die Fundamentbemessung wird an die konkreten Baugrundverhältnisse angepasst — bei größeren Flottenparkplätzen empfehlen wir ein Baugrundgutachten, um das Stützenraster wirtschaftlich zu optimieren und Nachträge während der Bauausführung zu vermeiden.
| Bauteil | Ausführung | Norm / Hinweis |
|---|---|---|
| Stützen | Stahlprofile (Rohr oder Hohlprofil), feuerverzinkt | DIN EN 1090 EXC2/EXC3 |
| Fundamente | Punkt- oder Streifenfundamente, Stahlbeton | je nach Baugrund und Stützenraster |
| Dachträger / Pfetten | Stahlprofile, ausgelegt für Modulgewicht + Windsog | Eurocode-Nachweis |
| Kabelkanäle | Integriert in Stützen und Dachträger | Abstimmung mit PV-Fachbetrieb |
| Entwässerung | Dachrinne mit Gefälle, Fallrohre abseits der Stellplätze | kontrollierte Ableitung |
| Korrosionsschutz | Feuerverzinkung + optional Pulverbeschichtung | DIN EN ISO 1461 |
Das Stützenraster bestimmt maßgeblich, wie effizient sich die Parkfläche nutzen lässt. Für Standard-PKW-Stellplätze hat sich ein Raster mit Stützenabständen von etwa 5,0–5,5 m Breite je Stellplatzreihe und einer lichten Durchfahrtshöhe von mindestens 2,3 m bewährt; für Bereiche mit Transportern, Lieferfahrzeugen oder Ladeinfrastruktur sind 2,6–3,2 m üblich, teils mehr bei Nutzfahrzeugflotten. Ein zu eng gewähltes Stützenraster reduziert die nutzbare Stellplatzzahl und erschwert das Ein- und Ausparken, ein zu großzügiges Raster erhöht die Materialkosten der Dachträger unnötig. Wir dimensionieren das Stützenraster anhand Ihrer tatsächlichen Fahrzeugflotte und Nutzungsart — Mitarbeiterparkplatz, Kundenparkplatz im Einzelhandel oder gemischt genutzter Flottenparkplatz stellen unterschiedliche Anforderungen.
Mehrere Bundesländer haben in den vergangenen Jahren Regelungen eingeführt, die bei neu errichteten oder grundlegend sanierten größeren Parkplätzen eine Photovoltaikpflicht oder zumindest eine PV-taugliche Vorbereitung vorschreiben. Schwellenwerte für die Stellplatzanzahl, Ausnahmeregelungen und Übergangsfristen unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland und ändern sich mit der Gesetzgebung. Wir geben hierzu keine Rechtsberatung — klären Sie die für Ihren konkreten Standort und Ihr Bauvorhaben geltende Regelung frühzeitig mit Ihrem Architekten, Fachplaner oder der zuständigen Bauaufsichtsbehörde, idealerweise bevor die Stützenraster final festgelegt werden, damit die Konstruktion die gesetzlichen Vorgaben von Anfang an erfüllt.
| Anlagengröße | Stellplätze | Preis Stahlunterkonstruktion (netto, ohne PV-Module) |
|---|---|---|
| Kleinanlage | 2–6 Stellplätze | 7.500–18.000 € |
| Mittlere Anlage, Firmenparkplatz | 10–30 Stellplätze | 25.000–75.000 € |
| Großanlage, Flottenparkplatz | 50–150 Stellplätze | 110.000–320.000 € |
| Statik + Genehmigungsunterlagen | je nach Anlagengröße | 1.200–4.500 € einmalig |
Die Preise beziehen sich ausschließlich auf die Stahlunterkonstruktion inklusive Statik, Fundamentanschluss, Kabelkanälen und Montage — PV-Module, Wechselrichter und Elektroinstallation werden separat durch Ihren PV-Fachbetrieb kalkuliert. Bei größeren Flottenparkplätzen sinkt der Preis pro Stellplatz durch Serienfertigung identischer Stützenmodule deutlich. Polnische Hersteller mit identischer DIN EN 1090-Zertifizierung liegen bei vergleichbarer Materialqualität (S235/S355, Feuerverzinkung nach DIN EN ISO 1461) regelmäßig unter deutschen Vergleichsangeboten für die reine Stahlkonstruktion.
Ein wesentlicher Vorteil modularer Solarcarport-Stützenraster ist die spätere Erweiterbarkeit. Investoren und Unternehmen, die zunächst nur einen Teil ihrer Parkfläche überdachen, können mit identischen Stützenmodulen problemlos weitere Bauabschnitte anschließen, ohne die bestehende Konstruktion anzupassen — vorausgesetzt, das Grundraster wurde von Anfang an konsistent geplant. Wir empfehlen bei Projekten mit absehbarem Erweiterungsbedarf, das Gesamtstützenraster bereits in der ersten Statikphase für die volle geplante Endausbaustufe auszulegen, auch wenn zunächst nur ein Teilabschnitt gebaut und mit PV-Modulen bestückt wird.
Bei Solarcarport-Projekten mit vielen identischen Stellplatzmodulen ist Maßgenauigkeit kein Komfortmerkmal, sondern eine technische Notwendigkeit: Die Montagesysteme der PV-Module setzen enge Toleranzen an die Position und Ausrichtung der Dachträger voraus, damit sich die Modulreihen fluchtend und ohne Nacharbeit montieren lassen. Unsere Partnerhersteller fertigen Stützen und Dachträger CNC-gesteuert nach freigegebener Werkstattzeichnung, mit dokumentierter Maßkontrolle vor der Feuerverzinkung. Das reduziert Anpassungsaufwand auf der Baustelle erheblich, gerade bei Flottenparkplätzen mit mehreren hundert identischen Stützenmodulen, bei denen sich kleine Fertigungsabweichungen sonst über die gesamte Anlage aufsummieren würden.
Größere Solarcarport-Vorhaben laufen bei uns in einem strukturierten Ablauf, der auf die Entscheidungswege gewerblicher Auftraggeber, Kommunen und Investoren abgestimmt ist. Nach der ersten Flächenanalyse erhalten Sie eine unverbindliche Kostenschätzung auf Basis von Stellplatzzahl, Stützenraster und Standortfaktoren — Grundlage für interne Budgetfreigaben, Ausschreibungsunterlagen oder die Wirtschaftlichkeitsrechnung eines Investitionsprojekts. Nach Auftragserteilung folgen Statik und Genehmigungsunterlagen als eigener Meilenstein, damit das Bauanzeige- oder Genehmigungsverfahren frühzeitig anlaufen kann, während parallel die Details mit Ihrem PV-Fachbetrieb abgestimmt werden. Für Kommunen und öffentliche Träger unterstützen wir zusätzlich mit technischen Unterlagen für Ausschreibungen, damit die Stahlunterkonstruktion klar spezifiziert und vergleichbar ausgeschrieben werden kann. Bei Investorenprojekten mit mehreren Bauabschnitten stimmen wir Lieferzeitpunkte so ab, dass Kapitaleinsatz und Baufortschritt zusammenpassen, statt die gesamte Konstruktion auf einmal vorzufinanzieren.
Eine feuerverzinkte Solarcarport-Unterkonstruktion benötigt über die Nutzungsdauer der PV-Anlage von in der Regel 25–30 Jahren nur geringen Wartungsaufwand. Empfohlen sind eine jährliche Sichtprüfung der Schraubverbindungen an Stützenfüßen und Dachträgeranschlüssen, eine Kontrolle der Entwässerungsrinnen auf Verstopfung durch Laub oder Schmutz sowie eine Prüfung der Fundamentanschlüsse auf Setzungsrisse. Da Wartung von Stahlkonstruktion und PV-Technik in der Praxis oft getrennt beauftragt wird, empfehlen wir, beide Wartungsintervalle im Betriebshandbuch der Anlage zusammenzuführen, damit Sichtprüfung der Unterkonstruktion und Reinigung der Module im selben Termin erledigt werden können — das senkt die laufenden Betriebskosten der Gesamtanlage spürbar.
Ihre Sicherheit und Ihr Vertrauen sind unsere Verantwortung.
Wir kümmern uns um das gesamte Projekt – Sie müssen sich nie fragen "wer montiert die Konstruktion". Vom Angebot über Produktion und Transport bis zur Montage und Endabnahme.
Wir überwachen jeden Schritt (Produktion → Transport → Montage) und greifen ein, wenn der Zeitplan gefährdet ist. Ihr Projekt wird planmäßig umgesetzt.
Jeder Hersteller ist geprüft – 15+ Jahre Branchenerfahrung. Wir kennen die Historie jedes unserer 100+ Partner. Wir eliminieren das Risiko der falschen Wahl.
Antworten auf technische und organisatorische Fragen zu Solarcarport-Unterkonstruktionen.
Nein — wir sind auf die Stahlunterkonstruktion spezialisiert: Statik, Stützen, Dachträger, Fundamentanschlüsse, Kabelkanäle und Entwässerung. Die Installation der PV-Module, Wechselrichter und der Netzanschluss führt ein zugelassener Elektro- bzw. PV-Fachbetrieb Ihrer Wahl aus, oder ein Partnerunternehmen aus unserem Netzwerk, mit dem wir die technischen Schnittstellen abstimmen. Diese klare Trennung der Gewerke sorgt für eindeutige Verantwortlichkeiten und Gewährleistung auf beiden Seiten.
Die Preise gelten für die reine Stahlunterkonstruktion ohne PV-Module: Eine Kleinanlage für 2–6 Stellplätze kostet 7.500–18.000 €, ein mittlerer Firmenparkplatz mit 10–30 Stellplätzen 25.000–75.000 €, ein Flottenparkplatz mit 50–150 Stellplätzen 110.000–320.000 €. Statik und Genehmigungsunterlagen kosten je nach Anlagengröße einmalig 1.200–4.500 €. Bei größeren Anlagen sinkt der Preis pro Stellplatz durch Serienfertigung identischer Stützenmodule deutlich.
Mehrere Bundesländer haben eine PV-Pflicht oder eine Pflicht zur PV-tauglichen Vorbereitung bei neu errichteten oder grundlegend sanierten größeren Parkplätzen eingeführt. Schwellenwerte, Ausnahmen und Fristen unterscheiden sich je nach Landesgesetz und ändern sich mit der Gesetzgebung. Wir geben dazu keine Rechtsberatung — klären Sie die für Ihren Standort geltende Regelung frühzeitig mit Ihrem Architekten, Fachplaner oder der zuständigen Behörde, idealerweise bevor das Stützenraster final festgelegt wird.
Die Windlast wird nach DIN EN 1991-1-4 anhand der lokalen Windzone und der Gebäudehöhe bzw. Kantenlage bemessen. Solarcarport-Dächer bieten dem Wind eine große, weitgehend geschlossene Fläche durch die PV-Module, was zu deutlich höheren Windsogkräften führt als bei einem klassischen perforierten Blechdach. Eine korrekte Windsogauslegung ist einer der wichtigsten Punkte der Statik — unterdimensionierte Konstruktionen zählen zu den häufigsten Ursachen für Solarcarport-Schäden bei Sturm.
Für Standard-PKW-Stellplätze hat sich ein Stützenraster von etwa 5,0–5,5 m Breite je Stellplatzreihe mit einer lichten Durchfahrtshöhe von mindestens 2,3 m bewährt. Für Bereiche mit Transportern, Lieferfahrzeugen oder späterer Ladeinfrastruktur planen wir 2,6–3,2 m Durchfahrtshöhe ein, teils mehr bei Nutzfahrzeugflotten. Das konkrete Raster hängt von Ihrer Fahrzeugflotte und Nutzungsart ab — wir dimensionieren es anhand einer Flächenanalyse Ihres Parkplatzes.
Nach Freigabe der Statik rechnen Sie bei kleinen Anlagen (2–10 Stellplätze) mit 3–5 Wochen Fertigungszeit und wenigen Tagen Montage vor Ort. Mittlere Firmenparkplätze (10–30 Stellplätze) benötigen 5–8 Wochen Fertigung, größere Flottenparkplätze mit über 100 Stellplätzen 8–14 Wochen, abhängig von Serienfertigungsgrad und Kapazität des gewählten Herstellers. Die anschließende Modulmontage durch Ihren PV-Fachbetrieb erfolgt üblicherweise innerhalb von 1–3 Wochen nach Übergabe der Stahlkonstruktion.
Das hängt von der Landesbauordnung, der Größe der Anlage und der konkreten Nutzung ab — kleinere Carports sind in manchen Bundesländern verfahrensfrei oder nur anzeigepflichtig, größere gewerbliche Flottenparkplätze erfordern in der Regel eine Baugenehmigung. Wir liefern die Statik und technischen Konstruktionsunterlagen als Grundlage für Bauanzeige oder Bauantrag — die Einordnung des konkreten Verfahrens und die Antragstellung erfolgt über Ihren Architekten oder Fachplaner bei der zuständigen Behörde.
Ja, wenn das Grundraster von Anfang an konsistent geplant wurde. Bei Projekten mit absehbarem Erweiterungsbedarf legen wir das Gesamtstützenraster bereits in der ersten Statikphase für die geplante Endausbaustufe aus, auch wenn zunächst nur ein Teilabschnitt gebaut wird. So lassen sich weitere Bauabschnitte später mit identischen Stützenmodulen anschließen, ohne die bestehende Konstruktion anzupassen oder nachträgliche Verstärkungen vorzunehmen.
Statisch besteht der Hauptunterschied in der Auslegung für Windsog und Zusatzgewicht: Solarcarport-Dächer sind für die geschlossene Fläche der PV-Module und deren zusätzliches Gewicht sowie höhere Windsogkräfte ausgelegt, während einfache Parkplatzüberdachungen oft mit transluzenten oder perforierten Materialien arbeiten, die dem Wind weniger Angriffsfläche bieten. Zudem sind bei Solarcarports von Anfang an Kabelkanäle und Montagepunkte für die spätere PV-Installation integriert — eine reine Nachrüstung eines Standardcarports mit PV-Modulen ist statisch meist nicht ohne Verstärkung möglich.
Ja, Park-and-Ride-Flächen und Parkplätze an öffentlichen Gebäuden gehören zu unseren regelmäßigen Solarcarport-Projekten. Wir unterstützen mit technischen Unterlagen für Ausschreibungen und Beschlussvorlagen, liefern die Statik als Grundlage für das Genehmigungsverfahren und stimmen den Bauablauf mit den beteiligten Ämtern und ausführenden Fachbetrieben ab.
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