Hallen-Kalkulator
Berechnen Sie den Preis Ihrer Stahlhalle in 5 Minuten. Kostenlos, ohne Verpflichtung, mit detaillierter Aufschlüsselung. Sofortige Schätzung in €/m² und Gesamtkosten — vor Ihrer offiziellen Angebotsanfrage.
Berechnen Sie den Preis Ihrer Stahlhalle in 5 Minuten. Kostenlos, ohne Verpflichtung, mit detaillierter Aufschlüsselung. Sofortige Schätzung in €/m² und Gesamtkosten — vor Ihrer offiziellen Angebotsanfrage.
Preis der Tragkonstruktion abhängig von Stützweite (10-50m), Traufhöhe (4-15m), Schneelastzone (1-3) und Windlastzone (1-4). Basis: 280-900 €/m² je nach Konfiguration.
Streifenfundament, Punktfundament oder Bodenplatte. Abhängig von Bodenklasse (Bodengutachten), Frostfreitiefe 80cm und Hallenfläche. Typisch 60-180 €/m².
FM2/FM3 Ebenheitsklasse, Hartstoffeinstreuung, Belastung 5-10 t/m². Typisch 35-95 €/m². Optional: Beschichtung Epoxidharz/Polyurethan.
Trapezblech (basic) oder Sandwichpaneel PIR/Mineralwolle (50-200mm) für Wärmedämmung. U-Wert 0,15-0,55 W/m²K. GEG-konform für gewerbliche Bauten.
Schwertransport nach DE (1.500-8.000 € pro Hallensatz) und Montage durch zertifizierte Teams (80-180 €/m²). Inklusive Sicherheitsplan SIGEKO.
Prüffähige Baustatik nach Eurocode 3, Bauantragsunterlagen, BImSchG-Beratung (für Industriehallen). Typisch 0,8-2,5% der Bausumme.
Stahlhalle, Lagerhalle, Produktionshalle, Sandwichpaneel-Halle, Bogenhalle oder Überdachung.
Länge × Breite × Traufhöhe. Stützweite und Hallengröße werden automatisch berechnet.
Bundesland → automatische Schneelast- und Windlastzone (DIN EN 1991-1-3/-4) + lokale Faktoren.
Erhalten Sie €/m² und Gesamtkosten mit Aufschlüsselung — Konstruktion, Fundament, Boden, Verkleidung, Transport, Montage.
Hinweis: Online-Kalkulation ist eine Schätzung (±15%). Für ein verbindliches Festpreisangebot mit prüffähiger Baustatik nutzen Sie unser Angebotsformular.
Verbindliches Angebot anfordernStützweite (Spannweite zwischen Stützen) ist der größte Kostentreiber. Eine säulenfreie Halle mit 30m Stützweite kostet ca. 25-40% mehr pro m² als eine Halle mit Mittelstützen alle 12m. Standard für Logistik: 18-24m säulenfrei. Standard für Produktion mit Brückenkran: bis 30m mit Kranbahnträger-Verstärkung.
Traufhöhe (lichte Höhe unter dem Binder) bestimmt Lager- und Maschinenkapazität. 4-6m für Standardlager, 8-10m für Hochregallager (Palettenstellung 5+ Ebenen), 10-15m für Industriehallen mit Brückenkran.
Schneelastzone (DIN EN 1991-1-3) variiert in Deutschland von Zone 1 (Köln, NRW-Westen, Saarland: sk = 0,65 kN/m²) bis Zone 3 (Erzgebirge, Allgäu, Bayerischer Wald: sk = 1,10 kN/m²). Die Konstruktion in Zone 3 ist 12-18% schwerer und teurer als in Zone 1.
Windlastzone (DIN EN 1991-1-4) gewinnt an Bedeutung an Küsten und Mittelgebirgen. Zone 4 (Nord- und Ostseeküste, Inseln) erfordert verstärkte Windverbände und Korrosionsschutz C5-M (marine). Zone 1-2 (Süd- und Mitteldeutschland) ist Standard.
Wand- und Dachverkleidung: Trapezblech 25-40 €/m² (basic, ungedämmt), Sandwichpaneel 100mm PIR 60-90 €/m² (U-Wert 0,22 W/m²K), Sandwichpaneel 150mm Mineralwolle 90-130 €/m² (U-Wert 0,18 W/m²K, Brandschutz A2). Ihre Wahl hängt von Nutzung (geheizt? Lebensmittel? Reinraum?), GEG-Anforderung und Brandschutzklasse ab.
Brückenkran (Kranbahnträger): Eine Halle mit 5t Brückenkran ist nur 8-12% teurer. Mit 30t Brückenkran 20-30% teurer (verstärkte Stützen + Kranbahnträger HEB/HEM). Mit 50t+ Brückenkran 35-50% teurer (Sonderkonstruktion EXC3, prüffähige Baustatik aufwendiger).
Hallentor-Anzahl: Sektionaltore (5×5m) ca. 3.500-5.500 € pro Stück, Industrie-Schiebetore (8×8m) 12.000-18.000 €. Andocktore mit Überladebrücke +6.000-9.000 €. Eine Logistikhalle mit 10 Andocktoren = 60.000-90.000 € allein für Tore.
Die Lieferung von Stahlkonstruktionen aus Polen nach Deutschland erfolgt mit Tieflader (24m, bis 40t). Die Transportkosten sind in unseren Festpreisangeboten bereits enthalten (zwischen 1.500 und 8.000 € pro Hallensatz, je nach Größe und Distanz). Lieferzeit von Werkstatt zur Baustelle: 24-48h.
Vor der Bestellung empfehlen wir den Hallen-Kalkulator als ersten Schritt — Sie sehen das Budget, prüfen die Konfiguration und entscheiden über die nächsten Schritte. Sind Sie zufrieden mit der Schätzung, fordern Sie ein verbindliches Festpreisangebot an: wir analysieren Ihre Anforderungen detailliert, erstellen prüffähige Baustatik nach Eurocode 3 und liefern komplette Bauantragsunterlagen für Ihren Bauantrag.
Konfiguration: Stützweite 25m säulenfrei, Traufhöhe 8m für Hochregallager, Schneelastzone 1 (sk = 0,65 kN/m²), Windlastzone 2 (vb = 25 m/s), Bodenbelastung FM2 mit 6 t/m², 4 Sektionaltore 5×5m + 2 Andocktore mit Überladebrücken. Sandwichpaneel-Wand 100 mm PIR (U-Wert 0,22 W/m²K) für Lagerung temperatursensibler Waren.
Kalkulation: Stahlkonstruktion 320 €/m² × 1.000 m² = 320.000 €. Fundament Streifenfundament 95 €/m² × 1.000 m² = 95.000 €. Industrieboden FM2 mit Hartstoffeinstreuung 65 €/m² × 1.000 m² = 65.000 €. Sandwichpaneel-Verkleidung 80 €/m² × 1.450 m² (Wand + Dach) = 116.000 €. Tore (4× Sektionaltor à 4.500 € + 2× Andocktor à 8.500 €) = 35.000 €. Transport aus Polen 4.500 €. Montage 110 €/m² × 1.000 m² = 110.000 €. Gesamtkosten: ca. 745.500 € netto (745 €/m² Hallenfläche).
Konfiguration: 50m × 50m × 10m, säulenfrei, Schneelastzone 2 (Bayern Allgäu sk = 0,85 kN/m²), Windlastzone 1, Brückenkran 32t mit Kranbahnträger HEM 600, prüffähige Baustatik EXC3 nach DIN EN 1090-2, Schweißnachweis EN ISO 3834-2 erforderlich. Mineralwoll-Sandwichpaneel 150 mm Brandschutzklasse A2 (U-Wert 0,18 W/m²K).
Kalkulation: Stahlkonstruktion mit Kranbahnträger und EXC3-Aufschlag 580 €/m² × 2.500 m² = 1.450.000 €. Verstärktes Fundament für Kranbahn-Lasten 130 €/m² = 325.000 €. Industrieboden FM3 für Maschinenstellplätze 85 €/m² = 212.500 €. Mineralwoll-Verkleidung 130 €/m² × 3.500 m² = 455.000 €. Tore (Industrie-Schiebetor 8×8m + 2× Sektionaltor + Brandschutztür T90) = 42.000 €. Brückenkran Komplett-Anlage 32t (separat von Tragwerk) ca. 285.000 €. Transport 7.500 €. Montage 145 €/m² = 362.500 €. Prüffähige Baustatik (1,8% Bausumme) ca. 56.000 €. Gesamtkosten: ca. 3.195.500 € netto (1.278 €/m²).
Konfiguration: 32m × 25m × 7m, Stützweite 25m säulenfrei, Schneelastzone 2 Hessen, PIR-Sandwichpaneel 200 mm Boden + Wand + Dach (U-Wert 0,15 W/m²K), spezielle Bodenisolation gegen Frostaufstieg, IFS Logistics-konform, HACCP-tauglich. 3 Tiefkühl-Schiebetore mit Vorhang.
Kalkulation: Stahlkonstruktion 410 €/m² (verstärkt für Sandwichpaneel-Last) × 800 m² = 328.000 €. Frostbeständiges Fundament mit Isolations-Schaumglas 165 €/m² = 132.000 €. Tiefkühl-Industrieboden mit Glykolheizung gegen Frostaufstieg 220 €/m² = 176.000 €. PIR-200mm Verkleidung 165 €/m² × 1.250 m² = 206.250 €. Tiefkühl-Tore (3× Schiebetor mit thermischem Vorhang à 18.000 €) = 54.000 €. Kältetechnik-Anbindung (Maschinenraum + Verdampfer + Frequenzumrichter) ca. 180.000 €. Transport 4.000 €. Montage und Inbetriebnahme 165 €/m² = 132.000 €. Baustatik 1,5% = 18.300 €. Gesamtkosten: ca. 1.230.550 € netto (1.538 €/m²) — Premium für Tiefkühl-Spezifikation.
Konfiguration: 30m × 20m × 6m Traufhöhe, säulenfreie Bogenkonstruktion, Schneelastzone 3 (Erzgebirge sk = 1,10 kN/m²), Windlastzone 2, hochkorrosionsbeständiger Korrosionsschutz C5-I (Streusalz aggressiv), feuerverzinkte Stahlkonstruktion 85 µm, Stahltrapezblech-Eindeckung. Genehmigungsfreistellung möglich gemäß SächsBO.
Kalkulation: Bogenkonstruktion EXC2 mit C5-I Aufschlag 240 €/m² × 600 m² = 144.000 €. Streifenfundament für Bogensockel 75 €/m² × 600 m² = 45.000 €. Industrieboden Beton C30/37 60 €/m² = 36.000 €. Trapezblech-Eindeckung Doppel 40 €/m² × 850 m² = 34.000 €. 1 Schiebetor 6×4m = 7.500 €. Transport 3.500 €. Montage Bogenhalle 75 €/m² = 45.000 €. Gesamtkosten: ca. 315.000 € netto (525 €/m²) — wirtschaftlichste Lösung für Saisonlager.
Die Schneelast (sk) ist eine der wichtigsten Bemessungsgrößen für Stahlhallen-Tragwerke in Deutschland. Der Hallen-Kalkulator nutzt die offiziellen Schneelastzonen nach DIN EN 1991-1-3/NA mit folgenden charakteristischen Werten: Zone 1 (Norddeutschland, Niederrhein) sk = 0,65 kN/m², Zone 2 (Mittel- und Süddeutschland) sk = 0,85 kN/m², Zone 3 (Mittelgebirge, Allgäu, Erzgebirge, Bayerischer Wald) sk = 1,10 kN/m². Für Höhenlagen ab 800 m ü. NN gelten zusätzlich erhöhte Werte mit Höhenabhängigkeitsfaktor.
Bei Pultdach-Hallen ist die Schneelastberechnung einfacher; bei Sattel- und Walmdächern berücksichtigen wir Schneeverwehungen und Restlasten. Bei Bogenhallen rechnen wir asymmetrische Schneeverteilung (Wind + Schneeverwehung in Lee-Zone) — wichtig für die Dimensionierung der Bogensegmente. Die Lastannahmen werden in der prüffähigen Baustatik (Statiker-Nachweis) detailliert dokumentiert.
Die Windlast (vb,0 — Basis-Windgeschwindigkeit) variiert in Deutschland von 22,5 m/s (Zone 1, Süddeutschland Binnenland) bis 30 m/s (Zone 4, Nord- und Ostseeinseln). Für hohe Hallen mit Traufhöhe >10 m oder bei exponierter Lage (Anhöhe, Küste) erhöht sich der Geländekategorie-Faktor. Bei Hallen mit großer Front (z.B. Logistikhallen 80m+ lang) berücksichtigen wir zusätzlich aerodynamische Schwankungslasten.
An der Küste (z.B. Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg) kombinieren wir Windlast Zone 4 mit erhöhtem Korrosionsschutz C4-H oder C5-M (marine, salzhaltige Luft) — feuerverzinkte Stahlkonstruktion mit Beschichtungssystem. Diese Maßnahmen erhöhen die Stahlhallen-Kosten um 8-15 % gegenüber Binnenland-Hallen, garantieren aber Lebensdauer >50 Jahre.
Die Ausführungsklasse (EXC) legt die Anforderungen an Fertigung, Schweißung, Toleranzen und Dokumentation fest. Für die Mehrheit der Hallen reicht EXC2 (Standardanforderungen für Hochbau, geringes Risiko). Hallen mit Brückenkran ≥5t Tragkraft, Stützweite ≥30m oder Traufhöhe ≥10m benötigen EXC3 (erhöhte Anforderungen, Schweißnachweis EN ISO 3834-2, prüffähige Baustatik durch Prüfingenieur). EXC4 ist für Brücken, Türme und kritische Infrastruktur reserviert (100% NDT, Charpy V-Tests, höchste Schweißqualität).
Im Hallen-Kalkulator wird die Klasse automatisch anhand Ihrer Konfiguration ausgewählt. Der Aufpreis EXC2 → EXC3 beträgt typischerweise 12-18 % des Tragwerks-Preises (zusätzliche Schweißprüfungen, dokumentierte WPS/WPQR, FPC-Audit jährlich). Wir empfehlen EXC3 immer dann, wenn Sie planen, später eine Brückenkran-Erweiterung zu installieren — die Konstruktion ist dann von Anfang an darauf ausgelegt.
Der Korrosionsschutz wird nach Atmosphäre-Klasse (C1 bis C5) gewählt: C2 für trockene Innenräume (typisch Lagerhallen), C3 für städtische und industrielle Atmosphären (Standardumgebung), C4 für Industriegebiete mit hoher Feuchtigkeit (Chemie, Lebensmittelproduktion), C5-I für aggressive industrielle Atmosphären (Schwefel, Chlor), C5-M für maritime Bedingungen (Küste, Streusalz). Die Standardlösung ist Feuerverzinkung 85 µm nach DIN EN ISO 1461 — bietet Korrosionsschutz für 30-50 Jahre in C2/C3-Umgebung.
Für aggressive Umgebungen (Streusalzlager, Pökelfleischproduktion, Chlor-Industrie) kombinieren wir Feuerverzinkung mit Duplex-Beschichtung (Zink + Epoxid + PUR-Decklack) für Lebensdauer >25 Jahre. Diese Premium-Beschichtung erhöht die Stahlhallen-Kosten um 6-12 %, ist aber unverzichtbar für Investitionsschutz.
Alle SmartHalls-Stahlkonstruktionen werden standardmäßig feuerverzinkt nach DIN EN ISO 1461. Der Tauchprozess bei 450 °C in flüssigem Zink schafft eine metallurgisch verbundene Schicht von durchschnittlich 85 µm Stärke — diese Schicht selbst-passiviert (Patina-Bildung) und schützt die Stahlkonstruktion vor Rost. Vorteile gegenüber Pulverbeschichtung: längere Lebensdauer (50+ Jahre vs. 15-25 Jahre), Schutz auch bei Beschädigungen (Zink wirkt opfernd-anodisch), keine periodische Renovierung notwendig.
Industrieböden werden nach FM-Klassen (Flatness Measurement) klassifiziert. FM2 reicht für Standard-Logistikhallen mit Staplerbetrieb (Höchstgeschwindigkeit 12 km/h). FM3 ist für Hochregallager mit Schmalgang-Stapler (Höchstgeschwindigkeit 12 km/h, Hubhöhe >9 m) erforderlich. Für VNA (Very Narrow Aisle) und automatisierte Lager (Shuttle-Systeme) brauchen Sie Superflat-Böden FM3-Variante mit Toleranzen <2 mm auf 2 m Messstrecke.
Die Bodenbelastbarkeit wird in t/m² und Punktlast spezifiziert: 5 t/m² flächig + 6 t Punktlast für Standardlager, 8-10 t/m² + 8-12 t Punktlast für Schwerlastregale und Maschinenstellplätze. Höhere Belastbarkeit erfordert dickere Bodenplatte (min. 18-25 cm), höhere Bewehrung (B500B Doppelmatte), oft auch eine Sauberkeitsschicht und Hartstoff-Einstreuung. Im Hallen-Kalkulator wählen Sie die FM-Klasse, das System berechnet automatisch die Bodenkonstruktion und Kosten.
Die Frage „Was kostet eine Stahlhalle?“ ist die häufigste in der DACH-Region — und die Antwort hängt von 12+ Faktoren ab. Unser Hallen-Kalkulator bricht diese Komplexität in 5 Minuten herunter. Im Markt 2026 liegen typische Stahlhallen-Preise (komplett, schlüsselfertig) bei 650-1.400 €/m² Hallenfläche. Die Spannweite ergibt sich aus: Stützweite (10-50m), Traufhöhe (4-15m), Bundesland-spezifischer Schneelastzone, Wand-/Dachverkleidung (Trapezblech ungedämmt vs. Sandwichpaneel mit U-Wert 0,15 W/m²K), Kranbahnträger-Erfordernis, Brandschutzklasse (F30 / F60 / F90 / F120) und Sondernutzung (Reinraum, ATEX, Lebensmittelproduktion).
Ein Hallen-Preisrechner online ist deshalb ein unverzichtbares Tool für jeden Investor — bevor Sie ein verbindliches Angebot anfordern, möchten Sie das Budget verstehen, mehrere Konfigurationen vergleichen und die Kostentreiber identifizieren. Der SmartHalls Hallen-Kalkulator deckt alle Hallentypen ab: Stahlhalle, Lagerhalle, Produktionshalle, Sandwichpaneel-Halle, Logistikhalle, Bogenhalle und Überdachung. Er nutzt aktuelle Marktpreise polnischer Stahlbau-Hersteller (DIN EN 1090-2 EXC2/EXC3 zertifiziert) — typisch 30-40 % günstiger als lokale DE-Anbieter bei gleicher Qualität.
Der Hallen-Kalkulator liefert eine Schätzung mit ±15% Genauigkeit. Diese Toleranz reicht für die Investitionsentscheidung (Kreditantrag, Vorstandsfreigabe, Vergleich mehrerer Konfigurationen). Für die finale Bestellung brauchen Sie jedoch ein verbindliches Festpreisangebot mit prüffähiger Baustatik, Bauantragsunterlagen, vollständigen Werkstattzeichnungen und unterzeichnetem Vertrag nach BGB / HGB. Diese Phase dauert bei SmartHalls 48 Stunden — wir analysieren Ihre Konfiguration, optimieren die Tragwerksplanung (Stützweite, Profilauswahl, Schweißnähte) und liefern einen Festpreis ±0% mit Garantie nach deutschem Recht.
Wir empfehlen daher einen 2-Phasen-Ansatz: (1) Nutzen Sie den Hallen-Kalkulator zur Vorab-Budgetierung. (2) Sind Sie mit der Schätzung zufrieden, fordern Sie ein verbindliches Angebot an — über unser Formular mit allen wichtigen Parametern. Der Übergang zwischen beiden Phasen ist nahtlos: die Kalkulator-Ergebnisse können Sie als Basis für die Angebotsanfrage nutzen.
Im Markt 2026 unterscheiden wir mehrere Preissegmente für Stahlhallen pro m² in Deutschland: Lagerhallen Basic (ohne Heizung, Trapezblech, Stützweite 18-22m): 220-450 €/m². Lagerhallen Standard (mit Heizung und Sandwichpaneel 100mm): 380-650 €/m². Produktionshallen (mit Brückenkran 5-20t, Mineralwoll-Sandwichpaneel, Industrieboden FM2): 580-950 €/m². Premium-Hallen (Tiefkühl, Reinraum, ATEX, prüffähige Baustatik EXC3): 900-1.500 €/m². Bei Bogenhallen (Saisonlager, Streusalz, Heulager) sind 200-400 €/m² möglich — die wirtschaftlichste Lösung für einfache Funktionen.
Diese Preise verstehen sich netto in EUR, schlüsselfertig in Deutschland (inkl. Stahlkonstruktion, Fundament, Industrieboden, Wand-/Dachverkleidung, Tore, Transport ab Werk in Polen, Montage durch zertifizierte Teams, prüffähige Baustatik nach Eurocode 3 und Bauantragsunterlagen). MwSt. und Reverse-Charge-Verfahren bei innergemeinschaftlichen Lieferungen klären wir individuell mit Ihrem Steuerberater.
SmartHalls vermittelt zwischen Investoren in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Skandinavien und über 100 zertifizierten polnischen Stahlbau-Herstellern. Alle unsere Partner sind nach DIN EN 1090-2 EXC2/EXC3 zertifiziert, mit gültigem Schweißnachweis EN ISO 3834-2/-3, FPC-Audit (Werkseigene Produktionskontrolle) und CE-Kennzeichnung mit DoP (Declaration of Performance). Das bedeutet: gleiche Qualität wie deutsche Stahlbauer, aber 30-40 % günstiger durch niedrigere Lohnkosten in Polen, Materialeinkauf in Großvolumen und kürzere Produktionsketten.
Der Hallen-Kalkulator nutzt aktuelle Marktpreise (Q1 2026) polnischer Stahlhersteller — diese werden quartalsweise aktualisiert. Die Zugriffszeit Polen → Deutschland (24-48h Lieferung mit Tieflader) macht polnische Stahlhallen logistisch genauso schnell wie lokale DE-Anbieter, oft sogar schneller, weil polnische Werke kürzere Auftragsbücher haben (Auslieferung 4-8 Wochen vs. 12-20 Wochen bei DE-Werken).
Der Hallen-Kalkulator deckt die technische Realisierung ab — Stahlkonstruktion, Fundament, Verkleidung, Montage. Was er nicht abbildet, sind standortspezifische Genehmigungsverfahren. Eine Stahlhalle in Deutschland erfordert in der Regel: Bauantrag bei der Gemeinde, prüffähige Baustatik durch einen Prüfingenieur (in NRW, Bayern, BW etc. bauaufsichtlich anerkannt), Brandschutznachweis, Entwässerungsnachweis, ggf. BImSchG-Genehmigung (für Industrie- und Tierhaltungsanlagen über bestimmten Schwellenwerten), Standsicherheitsnachweis mit Bodengutachten.
Diese Genehmigungs- und Planungsphase dauert in Deutschland 6-16 Wochen je nach Bundesland und Komplexität. SmartHalls kooperiert mit deutschen Architekten und Statikern, um diesen Prozess zu beschleunigen — ab Auftragserteilung über das Angebotsformular beginnt unser Team mit der Genehmigungsplanung parallel zur Werksauftrag in Polen. Das spart 4-6 Wochen Zeitachse gegenüber sequentieller Abwicklung.
Schritt 1: Hallentyp wählen. Stahlhalle (universell), Lagerhalle (Logistik-Optimierung mit Andocktoren), Produktionshalle (mit Brückenkran-Option), Sandwichpaneel-Halle (Wärmedämmung GEG-konform), Logistikhalle (mit GVZ-Anbindung), Bogenhalle (Saisonlager, Streusalz, Heulager), Überdachung (offene Wiata für Maschinen, Lkw-Verladekonusen). Schritt 2: Hallenmaße eingeben. Länge × Breite × Traufhöhe. Stützweite ergibt sich automatisch (mehrere Stützenraster möglich). Schritt 3: Bundesland wählen. Das System bestimmt automatisch Schneelastzone (DIN EN 1991-1-3) und Windlastzone (DIN EN 1991-1-4). Schritt 4: Ausstattung wählen. Wand-/Dachverkleidung (Trapezblech, Sandwichpaneel PIR/Mineralwolle), Tore (Sektionaltor, Schiebetor, Andocktor), Heizung, Lüftung, Brückenkran (Tragkraft, Anzahl). Schritt 5: Sofortige Schätzung. Erhalten Sie €/m² und Gesamtkosten mit Aufschlüsselung — das Ergebnis können Sie als PDF speichern oder direkt in das Angebotsformular übertragen.
Fehler 1: Falsche Schneelastzone gewählt. Eine Halle in Bayern (Allgäu) hat Schneelastzone 3 (sk = 1,10 kN/m²) — eine in Köln (NRW) Zone 1 (sk = 0,65 kN/m²). Wenn Sie die falsche Zone annehmen, sind die Tragwerks-Kosten um 12-18 % falsch. Der Kalkulator wählt anhand des Bundeslandes automatisch die korrekte Zone (mit Möglichkeit, Höhenlage einzustellen).
Fehler 2: Brückenkran-Last unterschätzt. Eine Halle mit 5t Brückenkran kostet nur 8-12 % mehr als eine ohne. Mit 30t Brückenkran 20-30 % mehr (verstärkte Stützen, Kranbahnträger HEB/HEM). Mit 50t+ schon 35-50 % mehr (EXC3-Konstruktion, prüffähige Baustatik aufwendiger). Investoren unterschätzen oft, dass ein größerer Kran nicht nur teurer ist, sondern auch das gesamte Tragwerk verstärkt werden muss.
Fehler 3: Bodenbelastbarkeit zu hoch dimensioniert. FM3 mit Hartstoff-Einstreuung kostet 85-95 €/m² — FM2 ohne Hartstoff 50-65 €/m². Wenn Ihre Stapler nur 8 km/h fahren und Hubhöhe <8 m ist, reicht oft FM2. Der Kalkulator fragt nach Stapler-Spezifikation und empfiehlt die optimale Klasse.
Fehler 4: Sandwichpaneel-Dicke falsch. Für ungeheizte Lagerhallen reicht 50 mm PIR (U-Wert 0,40 W/m²K, Kosten 50-60 €/m²). Für geheizte Hallen GEG-konform brauchen Sie 100-120 mm PIR (U-Wert 0,22-0,18 W/m²K, Kosten 75-95 €/m²). Für Tiefkühl 200 mm PIR (U-Wert 0,15 W/m²K, Kosten 130-160 €/m²). Der Kalkulator schlägt anhand der Nutzung (Heizung Ja/Nein, Temperaturbereich) die optimale Dicke vor.
Der Hallen-Kalkulator gibt eine Schätzung mit Genauigkeit von ±15%. Diese Toleranz reicht für die Investitionsentscheidung, Kreditantrag oder Vorstandsfreigabe. Für ein verbindliches Festpreisangebot mit Genauigkeit ±0% nutzen Sie unser Angebotsformular — wir liefern Festpreis innerhalb 48h mit prüffähiger Baustatik nach Eurocode 3.
Stahlhallen, Lagerhallen, Produktionshallen, Sandwichpaneel-Hallen (geheizte Hallen, GEG-konform), Logistikhallen mit GVZ-Anbindung, Kühlhallen (+/-Temperaturbereiche), Bogenhallen (Saisonlager, Streusalz, Heulager) und Überdachungen (offene Wiaty B2B). Für Spezialprojekte wie Hangars, Reithallen, Pilzzuchthallen oder Reinräume nutzen Sie das Angebotsformular.
Nein, alle Preise sind netto in EUR (B2B-Standard). Die Mehrwertsteuer in Deutschland beträgt 19% — bei innergemeinschaftlichen Lieferungen aus Polen gilt jedoch oft das Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG), wodurch keine MwSt. auf der Rechnung anfällt. Details klären wir individuell in der Angebotsphase mit Ihrem Steuerberater.
Im Hallen-Kalkulator sind die technische Realisierung enthalten: Stahlkonstruktion, Fundament, Industrieboden, Wand-/Dachverkleidung, Tore, Transport aus Polen, Montage durch zertifizierte Teams. Prüffähige Baustatik nach Eurocode 3 und Bauantragsunterlagen kommen optional hinzu (typisch 0,8-2,5% der Bausumme). Die genauen Kosten und Genehmigungsverfahren kalkulieren wir individuell in der Angebotsphase.
Ja, der Hallen-Kalkulator deckt die DACH-Region ab (Deutschland, Österreich, Schweiz). Für AT/CH gelten leicht abweichende Schneelast- und Windlastzonen sowie Brandschutzanforderungen — wir passen die Kalkulation in der Angebotsphase entsprechend an. Lieferung und Montage in AT/CH sind möglich, mit Schwertransport-Genehmigung nach §29 StVO bzw. nationalen Pendants.
SmartHalls vermittelt zwischen Investoren in Deutschland und über 100 polnischen Stahlbau-Herstellern (alle DIN EN 1090-2 EXC2/EXC3 zertifiziert, mit Schweißnachweis EN ISO 3834-2/-3 und FPC-Zertifikat). Polnische Lohnkosten und niedrigerer Materialeinkauf ermöglichen eine Ersparnis von 30-40% gegenüber lokalen DE-Anbietern bei gleicher Qualität. Garantie nach deutschem Recht (BGB), Bauantragsunterstützung durch deutsche Architekten/Statiker.
Lieferzeit ab Auftragserteilung typischerweise 8-16 Wochen. Aufschlüsselung: Werkstattzeichnungen 2-3 Wochen, Stahlbeschaffung 1-2 Wochen, Fertigung 4-8 Wochen (abhängig von Hallengröße), Transport 24-48h, Montage 2-6 Wochen. Polnische Werke haben kürzere Auftragsbücher als DE-Werke (oft Lieferzeit-Vorteil von 4-8 Wochen).
Standard-Materialien sind S235JR und S355JR nach DIN EN 10025-2 (Wärmebehandlung S235JR+AR, S355JR+M oder N). Für anspruchsvolle Anwendungen S420 / S460 (höherfest, leichtere Konstruktion). Verbindungselemente Schraubgüte 8.8/10.9 nach DIN EN ISO 898-1. Schweißzusatzwerkstoffe nach EN ISO 14341 (MAG) oder EN ISO 14171 (UP). Alle Materialien mit Werkszeugnis 3.1 nach EN 10204.
Wenn Sie mit der Schätzung zufrieden sind, fordern Sie ein verbindliches Festpreisangebot über unser Angebotsformular an. Das ist eine erweiterte Anfrage mit detaillierten Parametern — wir analysieren in 48h Ihre Anforderungen, optimieren Tragwerksplanung, erstellen Festpreis und liefern Vertragsentwurf nach BGB / HGB. Nach Auftragserteilung beginnt parallel: (1) Werkstattzeichnungen, (2) Bauantragsplanung, (3) Stahlbeschaffung, (4) Fertigung.
Ja, der Kalkulator ist 100% kostenlos und ohne Registrierung nutzbar. Sie geben anonym Ihre Daten ein und erhalten sofort die Schätzung. Erst wenn Sie ein verbindliches Angebot wünschen, erfassen wir Ihre Kontaktdaten — über das geschützte Angebotsformular (DSGVO-konform, mit reCAPTCHA-Schutz).
Der Hallen-Kalkulator unterstützt Brückenkrane von 1t bis 50t. Über 50t sprechen wir von Sonderkonstruktionen (EXC3/EXC4) — kalkulieren wir individuell. Standard-Tragfahrten: 5t (Mittelstand-Werkstatt), 10-15t (Maschinenfertigung), 20-32t (Schwerindustrie, Automotive Tier-1), 50t (Großmaschinen, Schiffbau, Energietechnik).
Ja, mit kleinen Anpassungen. Für Österreich gilt ÖNORM B 1991-1-3 (Schneelast) und ÖNORM B 1991-1-4 (Windlast) statt der deutschen DIN — die Klassifizierung ist ähnlich, aber Werte können um ±10% abweichen. Für die Schweiz gelten SIA 261 und SIA 262 — Schneelasten in den Alpenregionen sind höher (sk bis 2,5 kN/m²). In der Angebotsphase passen wir die Kalkulation an die nationalen Normen an.
Festpreisangebot mit prüffähiger Baustatik innerhalb 48h. DIN EN 1090 EXC2/EXC3. 30-40% Ersparnis vs. lokale DE-Anbieter.