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DIN EN 1090-2 EXC3/EXC4 — Korrosionsschutz C4/C5-M für den maritimen Einsatz

Offshore-Konstruktionen aus Polen

Für Offshore-Windenergie, Hafenanlagen und Werften: Topside-Elemente, Modulrahmen, Skids, Laufstege und weitere Stahlkonstruktionen aus unserem Netzwerk polnischer Fertigungsbetriebe. Ausführungsklasse DIN EN 1090-2 EXC3/EXC4, Schweißen nach EN ISO 3834, Korrosionsschutz C4/C5-M nach ISO 12944, Werkszeugnisse 3.1/3.2 nach DIN EN 10204. Der Zertifizierungsumfang, etwa NORSOK- oder DNV-Regelwerke, wird projektbezogen mit dem jeweiligen Hersteller abgestimmt.

DIN EN 1090-2 EXC3/EXC4 zertifizierte Fertigung
Korrosionsschutz C4/C5-M nach ISO 12944
Werkszeugnisse 3.1/3.2 und NDT-Prüfungen
Zertifizierungsumfang wird projektbezogen abgestimmt
Offshore-Stahlkonstruktion — Modulrahmen mit Korrosionsschutz C5-M, DIN EN 1090-2 EXC3/EXC4
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EXC3 / EXC4 Zertifikate

Spezialisierung auf anspruchsvolle Projekte

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Was Stahlkonstruktionen für den Offshore-Bereich leisten müssen

Maritime und küstennahe Umgebungen stellen höhere Anforderungen an Ausführungsklasse, Schweißnahtqualität und Korrosionsschutz als der klassische Hallenbau.

Ausführungsklasse EXC3/EXC4 — hohe Anforderungen an Fertigung und Prüfung

Tragende Stahlkonstruktionen im Offshore- und Küsteneinsatz werden nach DIN EN 1090-2 in der Regel mindestens der Klasse EXC3 zugeordnet, kritische oder dynamisch hoch beanspruchte Bauteile teils EXC4. Das bedeutet erweiterten Umfang an Schweißnahtprüfung, qualifizierte Schweißaufsicht und engere Maßtoleranzen. Welche Klasse für Ihr Bauteil zutrifft, ergibt sich aus der projektspezifischen Lastenanalyse — wir klären das vor Fertigungsbeginn mit Ihnen und dem Hersteller.

Korrosionsschutz C4/C5-M — Beständigkeit gegen Salzwasser und Seeklima

Stahlkonstruktionen in Meeresnähe oder mit direktem Kontakt zu salzhaltiger Luft benötigen deutlich stärkeren Korrosionsschutz als Konstruktionen im Landesinneren. Die Kategorien C4 und C5-M nach ISO 12944 setzen mehrschichtige Systeme voraus — Feuerverzinkung oder Zink-Grundierung, Epoxid-Zwischenbeschichtung, Polyurethan-Decklack — abgestimmt auf die geplante Haltbarkeitsklasse und die konkrete Exposition Ihres Bauteils.

Schweißnahtqualität nach EN ISO 3834 — Grundlage für dynamische Belastung

Offshore-Konstruktionen sind dynamischen Lasten durch Wind, Wellen und Betriebsvibrationen ausgesetzt. Schweißnahtfehler, die unter statischer Last unkritisch wären, können unter dynamischer Wechsellast zu Ermüdungsrissen führen. Deshalb schweißen unsere Hersteller in diesem Bereich nach EN ISO 3834 mit qualifizierten Schweißern und dokumentierten Schweißanweisungen (WPS), geprüft durch zerstörungsfreie Verfahren nach EN ISO 17635.

Zertifizierungsumfang klären — NORSOK, DNV und Co. sind projektspezifisch

Der Offshore-Sektor kennt eigene Regelwerke wie NORSOK-Standards oder DNV-Klassifikationsvorschriften, die über DIN EN 1090 hinausgehen. Das ist kein automatischer Bestandteil unseres Standardangebots — wir sichern keine pauschale NORSOK- oder DNV-Zertifizierung zu. Solche Anforderungen werden projektbezogen mit dem jeweiligen Hersteller abgestimmt und vor Auftragsvergabe schriftlich bestätigt. Bitte teilen Sie uns diese Anforderung frühzeitig mit.

Ihre Offshore-Konstruktion in 5 Schritten

Von der technischen Spezifikation bis zur geprüften, dokumentierten Konstruktion — mit klar abgestimmtem Zertifizierungsumfang.

1

Anfrage mit technischer Spezifikation

Zeichnungen, Lastannahmen, Umgebungsbedingungen (Salzbelastung, Temperatur), geforderte EXC-Klasse, Korrosionsschutzkategorie und eventuelle Sonderregelwerke wie NORSOK oder DNV.

2

Klärung des Zertifizierungsumfangs

Wir prüfen gemeinsam mit Ihnen und den infrage kommenden Herstellern, welche Normen und Zeugnisse Ihr Projekt tatsächlich benötigt — und was projektbezogen zusätzlich vereinbart werden muss, bevor ein Angebot erstellt wird.

3

Herstellerauswahl aus dem Netzwerk

Aus unserem Netzwerk wählen wir Betriebe mit EXC3/EXC4-Fähigkeit, passender Kapazität und Erfahrung mit korrosionsgeschützten Stahlkonstruktionen für maritime Umgebungen.

4

Fertigung mit Qualitätssicherung

Schweißen nach EN ISO 3834, NDT-Prüfung nach vereinbartem Umfang, Werkszeugnisse 3.1 oder 3.2 nach DIN EN 10204, Korrosionsschutz nach der festgelegten ISO-12944-Kategorie.

5

Lieferung mit vollständiger Dokumentation

Transport nach Vereinbarung — DDP, ab Werk oder zum Verladehafen. Übergabe mit Werkszeugnissen, Schweißnachweisen, NDT-Protokollen und Korrosionsschutz-Dokumentation.

Offshore-Konstruktionen — Leistungsbereich

Stahlkonstruktionen für Offshore-Windenergie, Häfen und Werften — Fertigung nach Spezifikation.

Referenzprojekte — Fertigungskompetenz für den Offshore-Bereich

Beispielprojekte aus unserem Herstellernetzwerk, die die für den Offshore-Einsatz relevante Fertigungsqualität zeigen — Ausführungsklasse EXC3/EXC4 und Korrosionsschutz C4/C5-M.

Offshore-Konstruktionen aus Polen — Schwere Stahlkonstruktion — Referenz EXC3, Korrosionsschutz C5-M

Schwere Stahlkonstruktion — Referenz EXC3, Korrosionsschutz C5-M

Tragkonstruktion für eine Industrieanlage in Küstennähe, Ausführungsklasse EXC3, Korrosionsschutzsystem C5-M nach ISO 12944, 100 % NDT-Prüfung der tragenden Schweißnähte. Referenzbeispiel für die im Offshore-Umfeld geforderte Fertigungsqualität.

34 t Küstenregion Norddeutschland
Offshore-Konstruktionen aus Polen — Modulrahmen (Skid) — Referenzprojekt

Modulrahmen (Skid) — Referenzprojekt

Vormontierter Modulrahmen für Anlagentechnik, transportoptimierte Geometrie, Ausführungsklasse EXC3, Werkszeugnis 3.1 nach DIN EN 10204. Referenzbeispiel für Skid-Konstruktionen, wie sie im Offshore- und Industrieanlagenbau eingesetzt werden.

16 t Herstellerwerk Polen
Offshore-Konstruktionen aus Polen — Laufsteg- und Podestkonstruktion — Referenz

Laufsteg- und Podestkonstruktion — Referenz

Zugangs- und Arbeitsebene mit Gitterrostbelag und Geländer, feuerverzinkt, Ausführungsklasse EXC2. Referenzbeispiel für Laufsteg- und Podestkonstruktionen für Industrie-, Hafen- und Werftanwendungen.

7 t Herstellerwerk Polen

Offshore-Konstruktionen aus Polen — Stahlbau für maritime Projekte

Offshore-Stahlkonstruktion — Modulrahmen mit Korrosionsschutz C5-M
Referenzbeispiel: schwere Stahlkonstruktion mit Korrosionsschutz C5-M, Ausführungsklasse EXC3

Der Ausbau der Offshore-Windenergie in Nord- und Ostsee, der Betrieb von Häfen und Werften sowie Wartungsprojekte im Küstenbereich erzeugen einen wachsenden Bedarf an schweren, korrosionsgeschützten Stahlkonstruktionen: Topside-Elemente, Modulrahmen (Skids), Laufstege, Podeste und Hilfskonstruktionen. Polen verfügt mit den Werften in Gdańsk, Gdynia und Szczecin über eine lange industrielle Tradition im Schwerstahlbau — ein Umfeld, aus dem sich auch für Stahlkonstruktionen im Offshore-Umfeld erfahrene Fertigungsbetriebe rekrutieren. Unser Netzwerk vermittelt Hersteller mit Ausführungsklasse DIN EN 1090-2 EXC3/EXC4, Schweißen nach EN ISO 3834 und Korrosionsschutz C4/C5-M nach ISO 12944.

Wichtiger Hinweis zur Einordnung: Diese Seite beschreibt die Fertigungsmöglichkeiten unseres Herstellernetzwerks für Stahlkonstruktionen, die im Offshore- und maritimen Umfeld eingesetzt werden können. Sie ist kein Zertifikat und keine Zusicherung einer branchenspezifischen Offshore-Zulassung. Der tatsächliche Zertifizierungsumfang — insbesondere Regelwerke wie NORSOK oder DNV-Klassifikationen — wird für jedes Projekt individuell mit dem ausführenden Hersteller abgestimmt und muss vor Auftragsvergabe schriftlich bestätigt werden.

Ausführungsklassen EXC3/EXC4 nach DIN EN 1090-2

DIN EN 1090-2 definiert vier Ausführungsklassen (EXC1–EXC4), die mit steigender Versagensfolge und Beanspruchung strengere Anforderungen an Fertigung, Schweißnahtprüfung und Dokumentation stellen. Tragende Stahlkonstruktionen für den Offshore- und Küsteneinsatz werden in der Regel mindestens der Klasse EXC3 zugeordnet, kritische oder dynamisch hoch beanspruchte Bauteile teils EXC4:

  • EXC3: erhöhte Anforderungen an Schweißnahtprüfung, überwiegend 100 % NDT tragender Nähte, Schweißaufsicht durch qualifizierte Schweißfachkraft, engere Maßtoleranzen.
  • EXC4: höchste Klasse — vollständige NDT-Prüfung, zusätzliche Prüfverfahren wie Röntgenprüfung (RT) in Sonderfällen, verschärfte Dokumentationspflicht, häufig zusätzliche Abnahme durch unabhängige Prüfstellen.

Welche Klasse für Ihr Bauteil zutrifft, ergibt sich aus der Ausführungsklassen-Bestimmung nach DIN EN 1990/1993-1-1 in Verbindung mit dem Projekt-Lastenheft. Wir klären das gemeinsam mit Ihnen und dem ausführenden Hersteller vor Fertigungsbeginn.

Korrosionsschutz nach ISO 12944 — Kategorien C4 und C5-M

Stahlkonstruktionen in Meeresnähe oder in direktem Kontakt mit Salzwasser und salzhaltiger Luft benötigen einen deutlich höheren Korrosionsschutz als Konstruktionen im Landesinneren:

KategorieUmgebungHaltbarkeitsklasse
C3Küstennahe Gebiete mit geringer SalzbelastungMittel bis hoch
C4Industrieatmosphäre, Küstenbereiche mit mäßiger SalzbelastungHoch
C5-IIndustrieanlagen mit hoher Feuchte und aggressiver AtmosphäreSehr hoch
C5-MKüsten- und Offshore-Bereiche mit hoher SalzbelastungSehr hoch

Für C4/C5-M kommen typischerweise mehrschichtige Systeme zum Einsatz: Feuerverzinkung oder Zink-Grundierung, Epoxid-Zwischenbeschichtung und Polyurethan-Decklack als Duplex-System, abgestimmt auf die geplante Schutzdauer nach ISO 12944-1 (Haltbarkeitsklasse mittel, lang oder sehr lang). Die Schichtdicke und das konkrete System legen wir projektbezogen mit dem Hersteller fest — abhängig von Exposition, Wartungsintervall und Bauteilgeometrie.

Schweißen nach EN ISO 3834 und zerstörungsfreie Prüfung

Stahlkonstruktionen im Offshore-Umfeld sind dynamischen Lasten durch Wind, Wellen und Betriebsvibrationen ausgesetzt — Schweißnahtfehler, die unter statischer Last unkritisch wären, können unter dynamischer Wechsellast zu Ermüdungsrissen führen. Deshalb gilt für unsere Hersteller in diesem Bereich:

  • Schweißen nach EN ISO 3834 (je nach EXC-Klasse Stufe -2 oder -3) mit qualifizierten Schweißern nach EN ISO 9606-1 und dokumentierten Schweißanweisungen (WPS).
  • Zerstörungsfreie Prüfung (NDT) nach EN ISO 17635 — Ultraschallprüfung (UT), Magnetpulverprüfung (MT) und bei Bedarf Eindring- (PT) oder Röntgenprüfung (RT), Umfang je nach EXC-Klasse und Nahttyp.
  • Werkszeugnisse 3.1 und 3.2 nach DIN EN 10204 — 3.1 durch den Hersteller selbst bestätigt, 3.2 zusätzlich durch eine unabhängige Stelle oder den Abnahmebeauftragten des Bestellers gegengezeichnet. Für kritische Offshore-Bauteile wird häufig 3.2 gefordert — das klären wir vorab.

Zertifizierungsumfang klären — NORSOK, DNV und weitere Regelwerke

Der Offshore-Sektor kennt eigene, branchenspezifische Regelwerke wie NORSOK-Standards oder DNV-Klassifikationsvorschriften, die über DIN EN 1090 hinausgehen. Diese Regelwerke sind kein automatischer Bestandteil unseres Standardangebots. Wir stellen hier ausdrücklich klar: der Zertifizierungsumfang wird projektbezogen mit dem jeweiligen Hersteller abgestimmt — nicht pauschal zugesichert. Wenn Ihr Projekt eine bestimmte Norm oder eine Zulassung durch eine bestimmte Klassifikationsgesellschaft erfordert, nennen Sie uns diese Anforderung frühzeitig. Wir prüfen dann gemeinsam mit den infrage kommenden Herstellern, ob und zu welchen Bedingungen diese Anforderung erfüllt werden kann, bevor ein Angebot erstellt wird.

Typische Bauteile für den Offshore- und Küsteneinsatz

Aus unserem Netzwerk lassen sich unter anderem folgende Bauteile fertigen:

  • Topside-Elemente: Tragstrukturen und Decks für Aufbauten oberhalb der Wasserlinie.
  • Modulrahmen (Skids): vormontierte Rahmenkonstruktionen für Anlagenmodule, transportoptimiert.
  • Laufstege und Podeste: Zugangs- und Arbeitsebenen mit Gitterrostbelag und Geländer.
  • Hilfskonstruktionen für Häfen und Werften: Anlege- und Wartungshilfen, Träger- und Stützkonstruktionen.

Alle Bauteile werden nach Ihrer Spezifikation und den vereinbarten Normen gefertigt — Standardprodukte ab Lager gibt es in diesem Segment nicht, jede Anfrage wird technisch geprüft.

Transport und Logistik für Offshore-Bauteile

Topside-Elemente, Modulrahmen und Laufstege für den Offshore- und Küsteneinsatz sind häufig groß und schwer — Transportlogistik ist deshalb Teil der Planung von Anfang an. Wir stimmen Bauteilabmessungen so weit wie möglich auf transportfähige Größen ab, planen bei Bedarf Segmentierung mit Vor-Ort-Montage und koordinieren Schwertransport per Straße oder direkte Anlieferung zu einem Verladehafen für den Weitertransport per Schiff. Die konkrete Logistiklösung hängt von Bauteilgröße, Zielort und Zeitplan ab und wird projektbezogen mit Ihnen abgestimmt.

Qualitätsmanagement und Rückverfolgbarkeit

Für sicherheitsrelevante Bauteile im Offshore-Einsatz ist lückenlose Rückverfolgbarkeit entscheidend: Welches Blech, welche Charge, welcher Schweißer, welches Prüfergebnis gehört zu welchem Bauteil? Unsere Hersteller dokumentieren diese Kette durchgehend — von der Werkstoffbestellung mit Chargennummer über die Zuordnung der Schweißer und angewandten Schweißanweisungen (WPS) bis zu den NDT-Prüfprotokollen je Naht. Diese Dokumentation ist Voraussetzung für Werkszeugnisse 3.2 und wird auf Wunsch auch als eigenständiges Rückverfolgbarkeitsdossier zusammengestellt, das Sie an Ihren Auftraggeber oder eine Klassifikationsgesellschaft weiterreichen können.

Technische Herausforderungen bei der Fertigung für den Offshore-Einsatz

Offshore- und Küstenkonstruktionen unterscheiden sich von klassischem Hallen- oder Industriebau in mehreren Punkten. Erstens die dynamische Belastung durch Wind, Wellen und Vibration, die eine sorgfältige Ermüdungsbetrachtung an Schweißnahtübergängen erfordert. Zweitens das Gewicht — Bauteile für den Transport per Schiff oder Kran müssen oft innerhalb enger Gewichtsgrenzen bleiben, was Werkstoffwahl und Konstruktionsoptimierung beeinflusst. Drittens die Zugänglichkeit für Wartung nach der Installation — Laufstege, Podeste und Anschlagpunkte werden so geplant, dass spätere Inspektionen und Instandhaltungsarbeiten sicher möglich sind. Und viertens der Korrosionsschutz, der über Jahrzehnte ohne einfache Nachbesserungsmöglichkeit halten muss — daher die hohen Anforderungen der Kategorien C4/C5-M gegenüber Standardumgebungen.

Warum polnische Fertigungsbetriebe für den Offshore-Bereich

Deutsche Betriebe mit EXC3/EXC4-Zertifizierung und Erfahrung im Schwerstahlbau sind angesichts der wachsenden Nachfrage aus Offshore-Windenergie und Industrieanlagenbau oft ausgelastet, mit entsprechend langen Vorlaufzeiten. Polen verfügt über eine breite industrielle Basis im Stahl- und Schiffbau, mit Werftregionen wie Gdańsk, Gdynia und Szczecin sowie zahlreichen spezialisierten Zulieferbetrieben im Hinterland. Unser Netzwerk vermittelt Hersteller aus diesem Umfeld, die die notwendige Zertifizierung nach DIN EN 1090 mitbringen und in der Lage sind, den für Ihr Projekt vereinbarten Zertifizierungsumfang zu erfüllen — bei kürzeren Lieferzeiten und niedrigeren Kosten als viele westeuropäische Anbieter.

Zusammenarbeit mit Planungsbüros und Generalunternehmern

Ein großer Teil unserer Anfragen im Offshore- und Küstenbereich kommt nicht direkt vom Endkunden, sondern von Planungsbüros, Generalunternehmern oder Einkaufsabteilungen, die Stahlkonstruktionen als Teilgewerk eines größeren Projekts vergeben. Für diese Zusammenarbeit prüfen wir Ihre Ausführungszeichnungen und Lastenhefte, weisen auf Unklarheiten oder fehlende Angaben hin, bevor die Fertigung beginnt, und stimmen Änderungen während der Fertigung transparent mit Ihnen ab. Bei mehrstufigen Projekten mit gestaffelter Lieferung planen wir die Fertigungsreihenfolge nach Ihrem Bauzeitenplan. Auf Wunsch nehmen wir an Projektbesprechungen teil und liefern Fortschrittsberichte in dem Format, das Sie für Ihr eigenes Projektcontrolling benötigen.

Preise für Offshore-Konstruktionen

Wegen der Bandbreite an Ausführungsklassen, Korrosionsschutzsystemen und möglichen Sonderzertifizierungen geben wir für Offshore-Konstruktionen keine pauschale Preistabelle an — der Preis hängt maßgeblich vom geforderten Zertifizierungsumfang, dem NDT-Anteil und dem Korrosionsschutzsystem ab. Der Preis wird auf Anfrage nach technischer Klärung Ihrer Spezifikation ermittelt. Nennen Sie uns Bauteiltyp, geforderte EXC-Klasse, Korrosionsschutzkategorie und eventuelle Sonderregelwerke — Sie erhalten ein Angebot innerhalb von 48 Stunden nach vollständiger technischer Klärung.

Worauf Sie sich verlassen können

Ihre Sicherheit und Ihr Vertrauen sind unsere Verantwortung.

Komplettservice-Garantie

Wir kümmern uns um das gesamte Projekt – Sie müssen sich nie fragen "wer montiert die Konstruktion". Vom Angebot über Produktion und Transport bis zur Montage und Endabnahme.

Termingarantie

Wir überwachen jeden Schritt (Produktion → Transport → Montage) und greifen ein, wenn der Zeitplan gefährdet ist. Ihr Projekt wird planmäßig umgesetzt.

Garantie geprüfter Partner

Jeder Hersteller ist geprüft – 15+ Jahre Branchenerfahrung. Wir kennen die Historie jedes unserer 100+ Partner. Wir eliminieren das Risiko der falschen Wahl.

Häufig gestellte Fragen zu Offshore-Konstruktionen

Antworten zu Ausführungsklassen, Korrosionsschutz und Zertifizierungsumfang für maritime Stahlkonstruktionen.

EXC3 und EXC4 sind die beiden höchsten Ausführungsklassen nach DIN EN 1090-2. Sie schreiben umfangreichere Schweißnahtprüfung, überwiegend bis vollständig 100 % NDT, qualifizierte Schweißaufsicht und engere Maßtoleranzen vor als EXC1/EXC2. Tragende Offshore- und Küstenkonstruktionen werden in der Regel mindestens EXC3 zugeordnet, besonders kritische oder dynamisch hoch beanspruchte Bauteile teils EXC4. Welche Klasse zutrifft, ergibt sich aus der projektspezifischen Lastenanalyse.

C4 gilt für Industrieatmosphäre und Küstenbereiche mit mäßiger Salzbelastung, C5-M speziell für Küsten- und Offshore-Bereiche mit hoher Salzbelastung — die höchste Kategorie nach ISO 12944. C5-M erfordert in der Regel mehrschichtige Systeme aus Feuerverzinkung oder Zink-Grundierung, Epoxid-Zwischenschicht und Polyurethan-Decklack sowie eine höhere Gesamtschichtdicke als C4, um die geforderte Haltbarkeitsklasse über die geplante Nutzungsdauer zu erreichen.

Wir sichern keine pauschale NORSOK- oder DNV-Zertifizierung unseres Netzwerks zu. Diese branchenspezifischen Regelwerke gehen über DIN EN 1090 hinaus und werden — wenn ein Projekt sie fordert — projektbezogen mit dem jeweiligen ausführenden Hersteller geklärt und vor Auftragsvergabe schriftlich bestätigt. Teilen Sie uns eine solche Anforderung frühzeitig mit, damit wir gezielt einen passenden Hersteller aus unserem Netzwerk prüfen können.

Das lässt sich ohne technische Klärung nicht pauschal beziffern — der Preis hängt von Ausführungsklasse, NDT-Umfang, Korrosionsschutzsystem und eventuellen Sonderzertifizierungen ab. Wir arbeiten hier mit Preis auf Anfrage: Sie senden uns Bauteiltyp und Spezifikation, wir klären offene Fragen mit dem passenden Hersteller und liefern ein verbindliches Angebot innerhalb von 48 Stunden nach vollständiger technischer Klärung.

Üblich sind Baustähle S355 und S460 für tragende Strukturen, teils mit erhöhter Kerbschlagzähigkeit bei niedrigen Temperaturen (Gütegruppe J2/K2 oder besser) für den Einsatz im Freien. Für spezielle Anforderungen, etwa erhöhte Korrosionsbeständigkeit an kritischen Bauteilen, kommen auch Duplex-Stähle infrage. Die konkrete Werkstoffwahl richten wir nach Beanspruchung, Temperatur und Korrosionsumgebung Ihres Projekts aus.

Beide sind Materialprüfbescheinigungen nach DIN EN 10204. Das Werkszeugnis 3.1 wird vom Hersteller selbst auf Basis eigener Prüfungen ausgestellt und bestätigt die Übereinstimmung mit der Bestellung. Das Werkszeugnis 3.2 wird zusätzlich von einer unabhängigen Prüfstelle oder dem Abnahmebeauftragten des Bestellers gegengezeichnet — es wird häufig für kritische, sicherheitsrelevante Offshore-Bauteile gefordert. Welches Zeugnis für Ihr Projekt nötig ist, klären wir vorab mit Ihnen.

Je nach EXC-Klasse und Nahttyp: Ultraschallprüfung (UT) für interne Fehler in Stumpfnähten, Magnetpulverprüfung (MT) für Oberflächenfehler bei ferromagnetischen Werkstoffen, Eindringprüfung (PT) als Alternative bei nichtmagnetischen Werkstoffen und in Sonderfällen Röntgenprüfung (RT) für besonders kritische Verbindungen. Der genaue Prüfumfang wird nach EN ISO 17635 auf Basis der EXC-Klasse und des Lastenhefts festgelegt.

Nach vollständiger technischer Klärung und Auftragsbestätigung: Werkstattzeichnungen und gegebenenfalls Schweißverfahrensprüfung 2–4 Wochen, Fertigung mit vollständiger NDT-Prüfung 6–14 Wochen je nach Bauteilgröße und Zertifizierungsumfang, Korrosionsschutz und Trocknungszeiten 1–2 Wochen zusätzlich. Realistische Gesamtlaufzeiten liegen bei 10–20 Wochen — einen verbindlichen Termin nennen wir nach Klärung von EXC-Klasse und Prüfumfang, inklusive Transport- und ggf. Montagezeit vor Ort.

Wir möchten hier ehrlich sein: Diese Seite zeigt Referenzbeispiele aus unserem Herstellernetzwerk, die die für den Offshore-Bereich relevante Fertigungsqualität demonstrieren — Ausführungsklasse EXC3/EXC4, Schweißen nach EN ISO 3834, Korrosionsschutz C4/C5-M. Konkrete abgeschlossene Offshore-Projekte mit Standort und Auftraggeber nennen wir nur, wenn wir sie tatsächlich vorweisen können, und stellen Ihnen auf Anfrage gerne verfügbare Referenzen aus dem Netzwerk unserer Hersteller zusammen.

Ja, das lässt sich vereinbaren. Je nach Bauteilgröße liefern wir transportfertig zur Weiterverarbeitung oder Montage durch Ihr Personal, oder koordinieren Schwertransport und Kranmontage vor Ort beziehungsweise am Verladehafen. Details zu Logistik, Zwischenlagerung und eventueller Montageunterstützung besprechen wir im Rahmen der technischen Klärung vor Angebotserstellung, inklusive Zeitfenster, Zuständigkeiten und benötigter Genehmigungen vor Ort.

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