Statt teuer anzubauen: Eine Stahlbühne verdoppelt Ihre Lagerfläche auf vorhandener Grundfläche. Wir planen mit Statiknachweis nach Eurocode 3, fertigen bei zertifizierten polnischen Herstellern (DIN EN 1090 EXC2/EXC3) und übernehmen Lieferung und Montage in Deutschland — 30–35 % günstiger als bei rein deutscher Fertigung. Angebot in 48h.

Spezialisierung auf anspruchsvolle Projekte
Erfahrung in ganz Europa
Geprüftes Partnernetzwerk
Provision nur vom Hersteller
Statik, Flächenlast und Genehmigung entscheiden, ob Ihre Bühne sicher und rechtssicher betrieben werden kann.
Jede Stahlbühne braucht einen Standsicherheitsnachweis nach Eurocode 3 (DIN EN 1993), der Stützenraster, Trägerdimensionen, Anschlüsse und Durchbiegung unter der geplanten Last belegt. Wird die Bühne an die vorhandene Hallenkonstruktion angeschlossen, muss zusätzlich deren Tragfähigkeit geprüft werden — sonst drohen Rückbau oder Nutzungseinschränkung durch den Prüfstatiker. Wir liefern den vollständigen Nachweis vor Fertigungsbeginn.
Eine Handlagerbühne mit 300–500 kg/m² braucht eine andere Konstruktion als ein Palettenlager mit Kommissionierstapler und 750–1.000 kg/m². Wird die Nutzlast nachträglich erhöht — mehr Paletten, schwerere Ware, ein Gabelstapler statt Handhubwagen — reicht die Tragfähigkeit oft nicht mehr aus. Wir dimensionieren die Bühne für die tatsächliche und die realistisch geplante Zukunftsnutzung.
Ab etwa 200 m² Bühnenfläche oder bei mehreren Arbeitsplätzen auf der Ebene verlangen Bauämter meist zwei unabhängige Fluchtwege, definierte Fluchtwegbreiten und teils feuerwiderstandsfähige Bauteile. Wird das erst nach der Montage bemerkt, sind nachträgliche Treppen oder Notausstiege teuer und stören den Betrieb erheblich. Wir planen Fluchtwege von Anfang an mit ein.
Ob eine Lagerbühne genehmigungsfrei, anzeigepflichtig oder genehmigungspflichtig ist, hängt von Bundesland, Fläche, Höhe und Nutzung ab — die Landesbauordnungen unterscheiden sich hier spürbar. Bei Nutzung als Arbeitsplatz statt reiner Lagerfläche greifen zusätzlich Arbeitsstättenrichtlinien. Wir klären den Genehmigungsstatus vor Auftragsstart und liefern die geforderten Statikunterlagen für das Bauamt.
Von der Bedarfsanalyse bis zur betriebsbereiten Bühne inklusive Abnahme.
Wir erfassen Hallenhöhe, Stützenraster, geplante Nutzung und Lastanforderungen — vor Ort oder anhand Ihrer Baupläne und Fotos. Daraus entsteht ein erster Entwurf mit Flächen- und Kostenrahmen.
Unser Statiker dimensioniert Stützen, Träger, Beläge und Anschlüsse, berechnet Durchbiegung und Anschlussdetails an die Bestandshalle und erstellt den Standsicherheitsnachweis für das Bauamt.
Produktion nach DIN EN 1090 EXC2/EXC3 aus S235/S355, wahlweise feuerverzinkt oder beschichtet. Beläge als Riffelblech, Gitterrost oder Trapezblech je nach Nutzung. Fertigungszeit: 3–6 Wochen.
Transport DDP zur Baustelle, koordiniert mit Ihrem Montagetermin. Bei größeren Bühnen erfolgt die Anlieferung in Bauabschnitten passend zur Montagereihenfolge.
Unser Montageteam errichtet die Bühne inklusive Treppen und Geländer. Übergabe mit Standsicherheitsnachweis, Leistungserklärung (DoP), CE-Kennzeichnung und Wartungshinweisen.
Von der einfachen Lagerbühne bis zur mehrgeschossigen Zwischenebene.
Zwei- bis dreigeschossige Bühnenkonstruktionen für Palettenware, ausgelegt auf 750–1.000 kg/m² Flächenlast plus Staplerverkehr. Riffelblech- oder Gitterrostbelag, integrierte Palettendurchreiche.
Mehr erfahrenZugangsplattformen rund um Maschinen, Lüftungstechnik oder Anlagenteile — für Wartung, Inspektion und Reparatur, meist inklusive Treppenzugang nach DIN EN ISO 14122.
Mehr erfahrenZusätzliche Nutzebene über die gesamte Hallenbreite — verdoppelt die Fläche ohne Anbau. Geeignet für Büro-, Lager- oder Kommissionierflächen auf der zweiten Ebene.
Mehr erfahrenBühnen, die direkt in Produktionslinien integriert sind — mit Aussparungen für Förderanlagen, Rohrleitungen oder Maschinenteile. Statik auf dynamische Lasten und Vibrationen ausgelegt.
Mehr erfahrenBühnenkonstruktion, die direkt auf dem Regalsystem aufsetzt oder in dessen Stützen integriert ist — maximale Flächenausnutzung bei minimalem Stützenraster.
Mehr erfahrenEigenständige Ingenieurleistung: Standsicherheitsnachweis für bestehende oder geplante Bühnen, auch für Konstruktionen anderer Hersteller, inklusive Prüfstatiker-Freigabe.
Mehr erfahrenLagerbühnen und Zwischenebenen für Logistik, Produktion und Handel.
Bühne für Palettenware, Flächenlast 800 kg/m², Gitterrostbelag, integrierte Palettendurchreiche, DIN EN 1090 EXC2.
Wartungsbühne um Anlagenteile, Sondergeometrie, Riffelblechbelag, Statiknachweis für dynamische Lasten.
Zusätzliche Nutzebene über volle Hallenbreite, Flächenlast 500 kg/m², Treppenanlage mit zwei Fluchtwegen.

Wer in einer bestehenden Halle mehr Lagerfläche braucht, steht meist vor zwei Optionen: teuer anbauen oder die vorhandene Raumhöhe nutzen. Eine Stahlbühne — auch Lagerbühne, Mezzanine oder Zwischenebene genannt — schafft eine zweite Nutzebene über der bestehenden Grundfläche und verdoppelt damit die verfügbare Fläche, ohne einen Quadratmeter Grundstück zu verbrauchen. In Deutschland sind spezialisierte Bühnenbauer oft über Monate ausgebucht, und die Fertigungskosten liegen spürbar über dem europäischen Durchschnitt. Unsere polnischen Partner arbeiten nach denselben Normen — DIN EN 1090 EXC2/EXC3, Eurocode 3 für die Statik — und liefern zu 30–35 % niedrigeren Preisen bei Lieferzeiten von 3–6 Wochen.
Eurocode 3 (DIN EN 1993) regelt die Bemessung von Stahltragwerken und ist die normative Basis für jede Bühnenkonstruktion. Entscheidend ist die realistische Einschätzung der Nutzung, denn davon hängt die anzusetzende Flächenlast ab:
| Nutzungsart | Typische Flächenlast | Beispiel |
|---|---|---|
| Leichte Lagerung / Archiv | 300–500 kg/m² | Aktenlager, Kleinteile per Hand |
| Standardlager, Handbedienung | 500–750 kg/m² | Kartons, Kleinladungsträger |
| Palettenlager mit Stapler | 750–1.000 kg/m² | Europaletten, Kommissionierung |
| Schwerlast / Maschinenbühne | 1.000–2.000 kg/m² | Maschinenteile, Werkzeugbau |
Neben der Flächenlast fließen Punktlasten (Regalstützen, Staplerräder auf Rampen), dynamische Lasten bei Maschinenbühnen und die Anschlusssteifigkeit an die Bestandshalle in die Berechnung ein. Der fertige Standsicherheitsnachweis dokumentiert Stützenraster, Trägerprofile, Anschlussdetails und die zulässige Durchbiegung — die Grundlage für die Freigabe durch den Prüfstatiker und das Bauamt.
| Typ | Einsatzbereich | Typische Flächenlast | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Lagerbühne | Palettenlager, Kommissionierung | 750–1.000 kg/m² | Durchreichen, Fördertechnik-Anschluss |
| Mezzanine | Zusätzliche Nutzebene, Büro/Lager gemischt | 500–750 kg/m² | Volle Hallenbreite, hochwertigerer Ausbau |
| Technische Bühne | Wartung, Anlagenzugang | 300–500 kg/m² | Sondergeometrie um Bestandsanlagen |
| Maschinenbühne | Integration in Produktionslinien | 1.000–2.000 kg/m² | Auslegung auf dynamische Lasten |
| Regalbühne | In Regalsystem integriert | 750–1.000 kg/m² | Minimaler Stützenraster |
| Bühnentyp | Ausführung | Preis pro m² |
|---|---|---|
| Standard-Lagerbühne | Bausatz, Lieferung ohne Montage | 180–280 €/m² |
| Lagerbühne inkl. Montage | Fertigung + Montage komplett | 250–400 €/m² |
| Mezzanine-Zwischenebene | Große Fläche, hochwertiger Ausbau | 220–350 €/m² |
| Technische / Wartungsbühne | Sondergeometrie | 280–450 €/m² |
| Maschinenbühne | Sonderkonstruktion, dynamische Lasten | 350–600 €/m² |
| Regalbühne | In Regalsystem integriert | 300–500 €/m² |
Die Spannbreite ergibt sich vor allem aus Flächenlast, Stützenraster, Bodenbelag und dem Anteil an Sonderdetails wie Durchreichen, Aufzugsöffnungen oder Anschlüssen an Fördertechnik. Ein verbindliches Angebot erhalten Sie nach kurzer Bedarfsklärung innerhalb von 48 Stunden.
Ob eine Lagerbühne genehmigungsfrei errichtet werden darf, regeln die Landesbauordnungen unterschiedlich — maßgeblich sind meist Fläche, Höhe der Bühnenoberkante und die Nutzung. Wird die Bühne als dauerhafter Arbeitsplatz genutzt (nicht nur als reine Lagerfläche), greifen zusätzlich die Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung: Mindestraumhöhe, Beleuchtung, Fluchtwege. Ab etwa 200 m² Fläche oder bei mehreren gleichzeitig anwesenden Personen verlangen Bauämter in der Regel zwei unabhängige Fluchtwege sowie definierte Mindestbreiten der Treppenanlagen. Wir klären den Genehmigungsstatus für Ihr konkretes Bundesland vor Fertigungsbeginn und liefern die vom Bauamt geforderten Statikunterlagen inklusive Standsicherheitsnachweis.
Der Baustahl für Stahlbühnen ist praktisch immer S235JR oder S355JR — je höher die Festigkeitsklasse, desto schlankere Profile sind bei gleicher Traglast möglich, was besonders bei großen Spannweiten oder geringer Bauhöhe Vorteile bringt. Für den Korrosionsschutz gilt: In trockenen, klimatisierten Innenräumen (Korrosionsklasse C1/C2 nach EN ISO 12944) reicht eine Grundbeschichtung oder ein einfacher Anstrich. In normal belüfteten Lagerhallen ohne besondere Feuchtebelastung (C3) empfehlen wir mindestens eine Zweischicht-Beschichtung. Bei Kühlhäusern, Waschbereichen, Außenanbindung oder aggressiver Prozessluft (C4/C5) ist die Feuerverzinkung nach DIN EN ISO 1461 die wirtschaftlichere Lösung über die Nutzungsdauer, da sie 25 Jahre und mehr ohne Nacharbeit hält. Materialprüfzeugnisse 3.1 nach DIN EN 10204 werden für alle tragenden Bauteile mitgeliefert und dokumentieren chemische Zusammensetzung und mechanische Eigenschaften des verwendeten Stahls.
Eine Lagerbühne ist selten eine reine Fläche — meist müssen Waren zwischen den Ebenen bewegt werden. Gängige Lösungen sind Palettendurchreichen (offene oder mit Falltor gesicherte Öffnungen für Gabelstapler oder Hubwagen), vertikale Förderanlagen für automatisierten Warenfluss sowie Aufzugsschächte für Personen- oder Lastenaufzüge bei mehrgeschossigen Konstruktionen. Jede Öffnung schwächt die Bühnenkonstruktion lokal und muss in der Statik durch zusätzliche Randträger und Verstärkungen berücksichtigt werden — nachträgliche Öffnungen in eine bereits montierte Bühne sind aufwendig und sollten von Anfang an mitgeplant werden. Falltore an Palettendurchreichen sind zugleich eine Absturzsicherung und müssen selbstschließend oder mit Verriegelung ausgeführt sein, sobald sich niemand auf der Öffnung befindet.
Viele Kunden planen ihre Bühne für die aktuelle Nutzung — und stoßen zwei Jahre später an Grenzen, wenn sich die Lagerstrategie ändert: mehr Paletten pro Fläche, ein zusätzlicher Gabelstapler, oder eine Umnutzung von Handlager zu automatisierter Kommissionierung. Eine nachträgliche Verstärkung der Tragkonstruktion ist möglich, aber deutlich teurer als eine von Anfang an großzügiger dimensionierte Statik. Wir empfehlen bei der Erstplanung, realistische Wachstumsszenarien für die nächsten 5–10 Jahre einzubeziehen und die Mehrkosten für eine höhere Lastreserve — meist 10–20 % Aufpreis — gegen die Kosten einer späteren Nachrüstung abzuwägen. Bei Maschinenbühnen, wo künftige Anlagenwechsel absehbar sind, ist eine Reserve besonders wirtschaftlich.
Unter einer Stahlbühne muss ausreichend Durchgangshöhe für den vorgesehenen Verkehr verbleiben — mindestens 2,00 m für reinen Fußverkehr, mindestens 2,50–3,00 m für Gabelstapler- oder Hubwagenverkehr je nach Fahrzeugtyp. Wird die Bühne über einem bestehenden Regal- oder Verkehrsbereich errichtet, prüfen wir die vorhandene Deckenhöhe der Halle und ziehen die Konstruktionshöhe der Bühne — Trägerhöhe plus Belag — ab, um die real nutzbare Durchgangshöhe zu ermitteln. Bei knappen Raumverhältnissen kann der Einsatz flacherer Trägerprofile oder eine Vergrößerung des Stützenrasters die verfügbare Höhe um mehrere Zentimeter erhöhen — allerdings auf Kosten einer aufwendigeren Statik.
Das Stützenraster bestimmt maßgeblich die Wirtschaftlichkeit einer Stahlbühne: Je größer der Achsabstand der Stützen, desto weniger Stützen stehen im Weg — aber desto kräftiger und teurer müssen die Träger dimensioniert werden. Für Standard-Lagerbühnen mit IPE-Trägern sind Stützenraster von 5–6 m in beide Richtungen wirtschaftlich üblich. Werden größere freie Spannweiten benötigt, etwa für Staplergassen ohne Zwischenstütze, kommen geschweißte Blachownicen mit Spannweiten bis 10–12 m zum Einsatz — bei entsprechend höherem Materialeinsatz. Bei der Layoutplanung stimmen wir das Stützenraster mit Ihrem vorhandenen Regal- oder Fördertechniklayout ab, damit keine Stütze im Verkehrsweg oder in einer Regalgasse steht. Eine frühzeitige Abstimmung mit Ihrem Lagerplaner spart hier oft nachträgliche Anpassungskosten.
Wird die Fläche unter der Bühne weiterhin genutzt, muss geprüft werden, ob vorhandene Sprinkler- oder Brandmeldeanlagen durch die neue Zwischendecke abgeschattet werden. Bei Sprinkleranlagen kann eine zusätzliche Sprinklerebene unterhalb der Bühne erforderlich werden, bei Rauchmeldern eine Anpassung der Detektionszonen. Wir empfehlen, den Anlagenplaner Ihrer Brandmeldetechnik frühzeitig in die Bühnenplanung einzubeziehen — nachträgliche Anpassungen der technischen Gebäudeausrüstung sind deutlich aufwendiger als eine Berücksichtigung von Anfang an.
Die Montage erfolgt in der Regel innerhalb von 3–10 Arbeitstagen, abhängig von Bühnenfläche und Komplexität. Um den laufenden Betrieb möglichst wenig zu stören, planen wir größere Projekte häufig in Bauabschnitten oder legen die lärmintensiven Arbeiten auf Wochenenden. Vor der Übergabe erfolgt eine Endabnahme mit Sichtprüfung, Maßkontrolle und Funktionsprüfung von Treppen und Geländern. Sie erhalten den vollständigen Standsicherheitsnachweis, die Leistungserklärung (DoP), CE-Kennzeichnung sowie Hinweise zu Prüfintervallen und Wartung.
Ihre Sicherheit und Ihr Vertrauen sind unsere Verantwortung.
Wir kümmern uns um das gesamte Projekt – Sie müssen sich nie fragen "wer montiert die Konstruktion". Vom Angebot über Produktion und Transport bis zur Montage und Endabnahme.
Wir überwachen jeden Schritt (Produktion → Transport → Montage) und greifen ein, wenn der Zeitplan gefährdet ist. Ihr Projekt wird planmäßig umgesetzt.
Jeder Hersteller ist geprüft – 15+ Jahre Branchenerfahrung. Wir kennen die Historie jedes unserer 100+ Partner. Wir eliminieren das Risiko der falschen Wahl.
Antworten auf technische Fragen zu Statik, Genehmigung und Ausführung.
Standard-Lagerbühnen als Bausatz liegen bei 180–280 €/m², inklusive Montage bei 250–400 €/m². Mezzanine-Zwischenebenen mit hochwertigem Ausbau kosten 220–350 €/m², Maschinenbühnen mit dynamischer Lastauslegung 350–600 €/m². Die Spannbreite ergibt sich aus Flächenlast, Stützenraster, Bodenbelag und Sonderdetails wie Durchreichen oder Aufzugsöffnungen. Ein verbindliches Angebot nach Bedarfsklärung erhalten Sie innerhalb von 48 Stunden.
Eine Standard-Lagerbühne für Handbedienung wird meist mit 500–750 kg/m² ausgelegt, ein Palettenlager mit Stapler- oder Kommissionierverkehr mit 750–1.000 kg/m². Maschinenbühnen können 1.000–2.000 kg/m² erfordern. Entscheidend ist nicht nur die Flächenlast, sondern auch Punktlasten aus Regalstützen oder Staplerrädern. Wir dimensionieren die Konstruktion immer für die tatsächliche und realistisch geplante Zukunftsnutzung.
Das hängt von Bundesland, Fläche, Höhe der Bühnenoberkante und Nutzung ab — die Landesbauordnungen unterscheiden sich hier spürbar. Kleine, rein lagernutzte Bühnen sind in manchen Bundesländern verfahrensfrei, größere Flächen oder eine Nutzung als dauerhafter Arbeitsplatz lösen meist eine Anzeige- oder Genehmigungspflicht aus. Wir klären den Status für Ihren konkreten Standort vor Fertigungsbeginn und liefern die geforderten Statikunterlagen.
Von der Bedarfsanalyse bis zur Montage vergehen üblicherweise 6–10 Wochen: statische Planung 1–2 Wochen, Fertigung 3–6 Wochen, Transport 2–4 Tage, Montage 3–10 Arbeitstage je nach Fläche. Bei einfachen Standardbühnen ohne Sonderdetails kann der Gesamtprozess auch in 5–6 Wochen abgeschlossen sein. Den genauen Terminplan erhalten Sie mit dem verbindlichen Angebot.
Ja, das ist der häufigste Anwendungsfall. Entscheidend ist, ob die Bühne freistehend auf eigenen Stützen errichtet wird oder an die vorhandene Hallenkonstruktion anschließt — Letzteres erfordert eine Nachrechnung der Bestandsstatik. Zufahrtswege, Deckenhöhe, Stützenraster der Halle und vorhandene Fördertechnik werden beim Aufmaß erfasst, um Konflikte mit der neuen Bühne von vornherein auszuschließen.
Die Begriffe werden in der Praxis oft synonym verwendet. Als Lagerbühne bezeichnet man meist eine funktionale Konstruktion für Palettenlager oder Kommissionierung, während Mezzanine eher für eine großflächige Zwischenebene über die gesamte Hallenbreite steht — häufig mit hochwertigerem Ausbau für Büro- oder Mischnutzung. Statisch und normativ unterliegen beide denselben Anforderungen nach Eurocode 3 und DIN EN 1090.
Riffelblech ist robust, geschlossen und eignet sich für die meisten Lageranwendungen. Gitterrost lässt Licht, Rauch und im Brandfall Löschwasser durch — vorteilhaft bei Brandschutzauflagen oder wenn die untere Ebene ausgeleuchtet bleiben soll. Trapezblech mit Aufbeton bietet die höchste Wertigkeit und eignet sich für Büro- oder Sozialflächen auf der Bühne. Die Wahl richtet sich nach Nutzung, Brandschutzkonzept und Budget.
Nur wenn die Umgebungsbedingungen es erfordern. In trockenen Innenräumen (Korrosionsklasse C1/C2 nach EN ISO 12944) reicht in der Regel eine Beschichtung. In feuchten Hallen, bei Außenanbindung oder aggressiver Atmosphäre (Kühlhäuser, Waschbereiche) ist Feuerverzinkung nach DIN EN ISO 1461 die wartungsärmere und langfristig wirtschaftlichere Lösung. Wir empfehlen die passende Ausführung nach Besichtigung Ihrer Halle.
In den meisten Fällen ja. Wir planen größere Projekte häufig in Bauabschnitten oder legen lärmintensive Arbeiten auf Wochenenden, um den laufenden Betrieb möglichst wenig zu stören. Bereiche unter der im Bau befindlichen Bühne werden während der Montage abgesperrt. Den genauen Ablauf und mögliche Betriebseinschränkungen stimmen wir vorab mit Ihnen ab.
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